Roboter bauen auf Gran Canaria

Shownotes

Wie die Energiewende gelingen kann, ist eine der großen Fragen, mit denen Anna im Studium zu tun hat. Manchmal geht es aber auch um kleinere Projekte, wie zum Beispiel einen Roboter zu bauen, der selbstständig Zigarettenkippen aufsammelt. Das war ihre Aufgabe beim Makeathon auf Gran Canaria. Wie's da war und wie's für sie an der FH Dortmund ist und warum ihr Studiengang so gut zu ihr passt, schildert sie in dieser Folge.

Mehr zum Makeathon: https://www.fh-dortmund.de/news/smart-green-island-makeathon.php

Mehr zum Studiengang: https://www.fh-dortmund.de/studiengaenge/energiewirtschaft-bachelor.php

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00:00:03: Herzlich

00:00:04: willkommen zu einer neuen Folge von Reinstudiert, dem Podcast der FH Dortmund in dem Studierende erzählen welche Projekte sie schon während des Studiums machen.

00:00:11: Mein Name ist Jana

00:00:13: und mein Name ist Tillmann und wir haben eine neue Gästin.

00:00:17: Hallo wer bist du?

00:00:18: Hi Jana und Tillmann ich bin Anna.

00:00:20: Ich studiere Jana Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Elektrotechnik Energiewirtschaft und Energiedatenmanagement.

00:00:27: Und was ist dein Projekt über das wir reden?

00:00:29: Ich

00:00:29: rede über mein Studium hier an der Fachhochschule Dortmund, was ich schon alles so erleben durfte.

00:00:35: Hier an der FH unter anderem über den Macathon und über meine Arbeit im Frauenprojektlabor.

00:00:42: Macathon!

00:00:42: Was ist das?

00:00:44: Macathon besteht aus dem beiden Wörtern Machen- und Marathon.

00:00:49: Da geht es darum dass Studierende innerhalb kürzester Zeit an Challenges und Herausforderungen arbeiten.

00:00:56: Zum Beispiel, welche Challenges waren das in deinem Fall?

00:00:59: Also im meinem Fall natürlich Challenges im MINT-Bereich.

00:01:03: MINT steht für

00:01:04: Matheinformatik Naturwissenschaften und Technik.

00:01:07: Genau!

00:01:08: Für die naturwissenschaftlichen Fächer nimmt man sie so?

00:01:10: Genau.

00:01:11: also es ist immer Projekte, die sich in dem Bereich Informatik, Elektrotechnik, Softwaretechnik aber auch Maschinenbau bewegen.

00:01:20: Und welche Projekten hast du bearbeitet während deiner Macartons?

00:01:25: Ich durfte schon auf Makathon in Herne dabei sein, aber auch auf Gran Canaria.

00:01:31: Und genau da habe ich an unterschiedlichen Projekten gearbeitet.

00:01:35: Erzähl doch gerne mal von beiden Suchtern aus mit dem du anfängst!

00:01:38: Genau, fangen

00:01:38: wir mal mit dem in Herna an.

00:01:40: der war letztes Jahr Ende letzten Jahres.

00:01:43: Der Makathon In Herne ist ein Makaton der auf regionaler Ebene organisiert wurde.

00:01:48: es kam also Unternehmen aus der Region und auch Studierende aus der region und da haben wir dann an Challenges gearbeitet, wofür wir drei Tage Zeit hatten.

00:02:00: Und was habt ihr dafür eine Aufgabe bearbeitet?

00:02:02: Hat jeder Studierende eine Aufgabe bekommen oder habt ihr als Team eine Aufgabe bekommt?

00:02:06: Wir haben als Gruppe zusammengearbeitet.

00:02:09: also das läuft so ab.

00:02:10: die Unternehmen stellen sich vor sagen was ihre Challenges und Herausforderungen sind und dann kann man frei entscheiden an welchen challenges und Herausforderung man in den nächsten Tagen arbeiten darf.

00:02:21: Und da durfte ich mit Amprion zusammenarbeiten.

00:02:23: Das ist ein Übertragungsnetzbetreiber, einer von vier hier in Deutschland.

00:02:27: Was

00:02:27: ist ein Betragungsnetz?

00:02:28: Ein Übertragungs-Netz ist ein Stromnetz kann man mal so gut sagen.

00:02:33: also Amprions betreibt die Höchstspannungsebene...

00:02:37: Also die höchsten Spannungen?

00:02:39: Die höchste Spannung auf den Strom transportiert wird.

00:02:42: Genau wir haben ja verschiedene Spannungs-Ebenen im deutschen Stromnetze weil wir können ja schlecht eine.

00:02:49: Die

00:02:51: Spannung wird in Volt gemessen, oder

00:02:53: jetzt in Kv?

00:02:54: Genau.

00:02:55: Kv wäre dann kv.

00:02:55: Ja, kv,

00:02:56: genau.

00:02:57: Also, dreihundert-achtzigtausend Volt.

00:03:00: Man sagt dann umgangssprachlich nur noch dreihundert- achtzig Kv also zweihundertzwanzig bis dreihundartzig KV machen die.

00:03:06: das ist so der Bereich der Höchstspannungsebene und wir haben verschiedene Spannungsebenen in Deutschland und da wird der Strom immer kleiner gemacht, bis er dann bei uns in der Stektur ist, also vom großen Kraftwerk Aus der Steckdose kommt, wir können ja schlecht den Strom.

00:03:22: Also, dreihundertundzwanzig bis zweihundert achtzig KV aus unserer Steckduße ziehen.

00:03:26: Das wird vielleicht das ein oder andere Haushaltsgerät nicht überleben.

00:03:29: dementsprechend gibt es da verschiedene Stufen die der Strom passieren muss und Amprion macht dann die Höchstspannungsebene.

00:03:37: und da das effizienter ist, dann den Strom über hunderte Kilometer zu transportieren Da steckt so eine technische Effizienz hinter, warum wir die Spannung so hoch machen.

00:03:46: Und Amprion betreibt eine der vier Höchstspannungsnetze in Deutschland also ist einer von vier Übertragungs-Netzbetreibern.

00:03:53: Und die haben Deutschland unter sich aufgeteilt.

00:03:54: oder gibt es hier in Dortmund auch mehrere Höchsspannungs- Netzbetrieber?

00:03:58: Nein!

00:03:59: Also hier in der Gegend gibt's

00:04:00: nur

00:04:00: Amprions.

00:04:01: Genau.

00:04:01: Okay

00:04:02: und aus unserer Steckdose kommen doch zweiundzwanzig Volt.

00:04:05: ne?

00:04:05: Zweihundertdreißig

00:04:07: Volt also so ungefähr ein Tausendsel.

00:04:10: Wow Da muss ein bisschen was passieren.

00:04:13: Auf dem Weg vom Höchstspannungsnetz bis in unsere Steckdose, also beispielsweise wir haben ja in der Nordsee ein paar Windparks und in diesen Windpark da wieder ganz viel Strom produziert.

00:04:24: Und der muss ja hier hinkommen ins Ruhrgebiet zum Beispiel.

00:04:29: Und auf dem Weg muss er durch verschiedene Spannungsebenen einfach durch.

00:04:34: Also muss die Spannungen wechseln?

00:04:36: Ja, muss die Spannung wechseln?

00:04:37: Genau.

00:04:38: Wir haben einmal die Höchstspannungs-Ebene, Zweiundzwanzig bis Dreihundert Achtzig KV.

00:04:42: Dann kommt die Hochspannungsebene das ist dann der Verteilnetzbetreiber Das sind dann Hundertzehn Kv.

00:04:50: Es ist kleiner als der Übertragungsnetz Betreiber aber noch höher als die Mittelspannung also dass es dann quasi so auf regionaler Ebene wo das dann verteilt wird.

00:04:59: Also je feiner das Netz wird desto niedriger wird die Spannung.

00:05:02: So ganz grob gesagt?

00:05:03: Wir haben hohe Spannungen da, wo viel Strom produziert wird und dann wird das halt immer kleiner.

00:05:09: Bis es bei uns in der Architektose mit zweihundertdreißig Volt rauskommt.

00:05:12: Ja...

00:05:13: Und wenn man so eine Höchstspannungsleitung hat und die dann aufteilen würde in zwei gleich dicke Leitungen, würden sich dann die Spannung halbieren?

00:05:24: Nein!

00:05:25: Die würde so bleiben.

00:05:26: Wie kriegt man denn die Spanung dann kleiner?

00:05:29: Genau,

00:05:29: die wird heruntertransformiert mit Transformatoren.

00:05:32: Also, Transformatore machen einfach große Spannungen kleiner.

00:05:36: Okay gut!

00:05:37: Genau

00:05:37: okay.

00:05:37: jetzt haben wir ein minibisschen vom Weg abgekommen, nämlich eigentlich über dein Projekt bei Makathon sprechen.

00:05:43: also du hast für Amprion einen Fall bearbeitet.

00:05:46: was war das?

00:05:46: Wir haben uns beim Amplion angeschaut.

00:05:49: Ampron muss sein Netz ausbauen.

00:05:51: Wir

00:05:52: sind ja gerade in Zeiten von der Energiewende und man musste sich unser Stromnetz so ein bisschen wie so ein einmal Wasser vorstellen wie sonst zehn Liter einmal Wasser, jedes Mal wenn jemand Wasser rausnimmt muss jemand anderes Wasser nachkippen weil wir müssen genau bei dem Punkt wo zehn Liter steht bleiben.

00:06:05: Ansonsten unsere Netzstabilität nicht gewährleistet ist.

00:06:09: Also da muss immer der gleiche Durchfluss sein?

00:06:11: Genau also genauso viel wie wir nehmen müssen auch ins Netz einspeisen.

00:06:16: und dadurch dass wir einen steigenden Zuwachs von den Erneuerbaren haben durch die PV Also dadurch, dass auch Hausbesitzer sich ja PV-Anlagen aufs Dach packen.

00:06:25: Dadurch das wir mehr Windräder haben also viel durch die Erneuerbaren, die ja auch sage ich mal nicht mehr lokal an einer Stelle sind früher was ein großes Kraftwerk, was am einen Punkt viel Energie eingespeist hat und jetzt ist es halt so... Jetzt kommt von allen

00:06:39: Seiten!

00:06:39: ...dass

00:06:39: wir jetzt kommen von allen Seiten quasi die Energie und die müssen wir einmal quer durch Deutschland transportieren, dadurch dass wir halt vor allem im Norden von Deutschland in der Nordsee Viele große Windparks haben, aber in Deutschland hier ein großer Teil der Industrie haben die viel Energie verbraucht.

00:06:55: Müssen wir die Nord-Süd-Leitung ein wenig mehr ausbauen?

00:07:00: Weil wir haben das Problem... Wir müssen uns das so ein bisschen vorstellen wie seine Autobahn, das Übertragungsnetz also die Höhelspannungsebene.

00:07:06: Das ist quasi die Autobahn wo man viele Menge durchschieben kann.

00:07:11: Das Problem ist natürlich wenn wir ganz viel Strom vom Norden in den Süden transportieren Ist natürlich auch irgendwann.

00:07:16: die Leitungen sind einfach überlastet dann bericht das Netz auch zusammen.

00:07:20: Deswegen haben wir manchmal das Problem in Deutschland, dass wir genug Strom haben ihn aber nicht dahintransportieren können wo wir ihm brauchen und dadurch müssen wir halt unser Stromnetz ausbauen.

00:07:31: Das ist auch ein ganz großer Teil der Energiewende der noch umgesetzt werden muss.

00:07:37: Das war das Thema des Make-up Tons.

00:07:38: Das Thema

00:07:39: des make-up trans bei Amprion war, dass Amprions, obwohl es das Netz ausbauen möchte – was natürlich mit sehr viel CO² Ausstoß verbunden

00:07:46: ist –

00:07:47: natürlich trotzdem seinen CO²-Ausstoß gering halten möchten.

00:07:50: und dann haben wir uns angeguckt okay, am Prion wieso und soviel noch ausbauten?

00:07:55: Wie viele CO² würde das verursachen und wie kann man das am besten reduzieren?

00:08:00: wenn man das beispielsweise Stromnetze bestehend ja auch viel aus Stahl, wenn man den Stahl einfach grün herstellt Und dann, das ist natürlich teurer.

00:08:09: Wie viel CO-Zweih spart man danach damit ein?

00:08:11: Da haben wir eine relativ große Berechnung gemacht.

00:08:14: Und wie darf man sich das dann vorstellen?

00:08:16: Also ihr kriegt das Thema und seid dann ein Team und dann schickt ihr erst mal die Köpfe zusammen und überlegt und sammelt Gedanken.

00:08:23: Was kommt hinterher raus und wie wird das präsentiert?

00:08:26: Genau!

00:08:26: Das Thema läuft folgendermaßen ab.

00:08:29: Man setzt sich mit dem Unternehmen oder der Firma zusammen.

00:08:34: Die sagen dann, wir haben die und die Herausforderungen.

00:08:36: Dann kriegt man natürlich noch ein paar Datensätze weil so out of nowhere kann man ja schlecht irgendwelche Berechnung machen.

00:08:44: Und dann haben wir uns in Gruppen eingeteilt, dann untereinander aufgeteilt wer welche Aufgaben parten machen muss.

00:08:49: Das ist auch nochmal tatsächlich.

00:08:51: das ist der schöne am Makathon.

00:08:52: Es ist nochmal eine andere Gruppenarbeit wie wenn man im Studium zusammen lernt eine Gruppenarbeit, aber jeder verfolgt das Ziel seine Prüfung zu bestehen.

00:09:02: Aber beim Macathon ist es halt so dass man als Gruppe ein Ziel hat und zwar die Challenge so gut wie möglich zu bearbeiten.

00:09:11: Und dann haben wir uns hingesetzt.

00:09:14: einige haben die Daten ausgewertet andere haben Informationen gesammelt Dann setzt man sich zusammen und dann sucht man die bestmöglichste Lösung für das Konzept.

00:09:25: Und erfahrt ihr dann zum Beispiel auch, ob Amprion was von euren Ideen umgesetzt hat oder umsetzen möchte?

00:09:32: Gibt's da irgendwie nochmal ein direktes Feedback?

00:09:34: Ein direktes feedback gibt es jetzt so nicht.

00:09:37: Weil ja mehr sage ich mal eine Berechnung gemacht, was ist wenn das passieren würde.

00:09:41: Tatsächlich haben wir jetzt erstmal einfach nur geguckt wie sinnvoll ist das, wenn wir anfangen beispielsweise mit grünem Stahl unser Stromnetz auszubauen.

00:09:50: Jemand

00:09:50: von amprion war ja da oder

00:09:54: Genau, also da kommen auch dann Leute von dem Unternehmen.

00:09:56: Die setzen sich auch dann dazu und verbringen die Tage mit ihm.

00:09:59: aber es ist nicht so dass sie aktives Mitglied in der Projekte sind.

00:10:04: bei Rückfragen stehen die zur Verfügung.

00:10:07: Aber es ist jetzt nicht so, dass Sie groß mitarbeiten.

00:10:09: man ist ja schon auf Sicht gestellt halt auch in der Gruppe.

00:10:11: Ich

00:10:11: wollte darauf hinaus also die Apryon-Leute erfahren eurer Ergebnisse.

00:10:15: das heißt möglicherweise greifen sie an Gedanken von euch auf der ihnen selber noch nicht gekommen ist.

00:10:19: das kann ja sein.

00:10:21: Bist du gespannt was apryon macht?

00:10:23: Also bist du das verfolgen?

00:10:25: Der Netzausbau ist ja auch an sich ein relativ interessantes Thema.

00:10:29: Und dann kann man natürlich schon gucken, wie machen die das in Zukunft dadurch dass sie ja auch möglichst klimaneutral den netz ausbauen wollen also CO-neutral und klimaneutral ihr Netz ausbauten wollen.

00:10:40: Du hast gesagt, du hast einen noch einen Micarton teilgenommen der war auf Gran Canaria.

00:10:44: Das klingt ja schon mal richtig cool.

00:10:47: Wie ist es dazu gekommen?

00:10:48: was hast du da gemacht?

00:10:49: Genau ich war auch auf GranCanaria Anfang März.

00:10:54: Wie ist das Wetter auf Gran Canaria von März?

00:10:55: Ganz gut.

00:10:56: Ganz

00:10:56: gut, zwanzig Grad.

00:10:58: Schöner Sonnenschein!

00:10:59: Man könnte Baden gehen... Also das war natürlich auch mal mega coole Erfahrung und zwar mit den Leuten aus dem Studium nach Gran Canarea zu fliegen und dann mit denen da vier, fünf Tage abzuhängen und natürlich eine Merkarton auch teilzunehmen.

00:11:16: Hattet ihr denn auch ein bisschen Zeit zum Abhängen?

00:11:18: Ja in der Zeit war es

00:11:20: durchs Meer zu gehen oder so.

00:11:21: Na, in der Zeit war auch Karneval auf Gran Canaria.

00:11:24: Ach cool!

00:11:25: Das haben wir natürlich auch mitgenommen.

00:11:27: Dementsprechend war da richtig was los.

00:11:29: Wir waren auch direkt in Las Palmas.

00:11:30: Ist das eine große Sache da?

00:11:32: Ja, das ist schon... Also es war ein riesen Karnevalsumzug.

00:11:36: Ich war tatsächlich noch nie in Köln auf dem Karnealsumzug aber das ist ordentlich.

00:11:41: Es

00:11:43: ist ja witzig.

00:11:45: Da waren wir dann auch.

00:11:47: Aber vorher haben wir erst mal das getan, wofür wir da waren und zwar im Mekaton teilgenommen.

00:11:53: Du hast gerade gesagt der eine war ein Herne.

00:11:55: jetzt warst du auf Gran Canaria aber das dann irgendwie ein internationales Projekt.

00:11:59: oder wie kommt es dass ihr ins Ausland geflogen

00:12:01: seid?

00:12:01: Genau!

00:12:02: Da sind wir mit relativ vielen internationalen Studierenden zusammengekommen und haben da dann mit denen zusammen an den Challenges gearbeitet.

00:12:11: Worum ging's da denn?

00:12:13: Da ging es dann darum einen effizienten Müllkreislauf zu machen also Alles rund um den Müllkreislauf, den irgendwie effizient weiterzuentwickeln.

00:12:21: Kannst du noch ein bisschen mehr zählen?

00:12:22: Also was...

00:12:23: Was konkret genau?

00:12:25: Genau ich habe an der Challenge der Firma MV Check teilgenommen.

00:12:28: Darf ich kurz fragen wie viele Challenges gab es da auf Gran Canaria insgesamt?

00:12:32: Achtzehn.

00:12:33: Würdest

00:12:33: du sagen achtzehn?

00:12:34: Okay die hatten alle mit Müll zu tun.

00:12:36: Jeder in seiner Ausführung hatte mit Mülle zu tun genau also.

00:12:40: da waren dann zum Beispiel Challenges.

00:12:41: da ging's dann darum dass Müll erkannt wird, was ist das für Müll?

00:12:45: Plastik, Papier.

00:12:48: Und dementsprechend dann geordnet wird und ich habe an der Challenge der Firmament-Vtech-Metall genommen.

00:12:54: Da haben wir an einem Roboter getrifftelt, der Zigarettenstimmel erkennt dahin fällt und die dann einsammelt.

00:13:01: Wie sieht der Roboter aus?

00:13:03: wie so ein Staubsaugroboter für zu Hause?

00:13:05: Das war ein Kettenroboter mit einer Kamera, die wir darauf installiert haben.

00:13:10: Und

00:13:10: groß war der?

00:13:11: Er war ungefähr so groß wie ein Schuhkarton Genau, und dann haben wir da eine Kamera drauf installiert.

00:13:16: Wie hat er denn die Kippen aufgenommen?

00:13:18: Hatte der so zwei?

00:13:19: Ja,

00:13:19: der hatte einen Schaufel!

00:13:20: Und das war auch Teil der Challenge... Also wir haben einen nackten Roboter bekommen ohne Kamera, ohne Schaufeln, der sich einfach nur bewegen konnte mit Motor natürlich.

00:13:30: Dann haben wir dann eine Kamera darauf installiert...

00:13:32: Eine Kippenkämme.

00:13:33: Eine Kippenkämme, kippenstummel-Kämen.

00:13:40: Auf jeden Fall die Schaufelt haben wir selber gemacht.

00:13:41: Der hatte dann auch so ne Bürste womit er dann die Zigarettenstummel auf seine Schaufel tun kann.

00:13:47: Und die Herausforderung dabei, an der ich mitgearbeitet habe war, die Software darauf zu trainieren also dass sie Zigarettingstumme erkennt.

00:13:55: wir haben also ganz viele Bilder von Zigaretternstummeln in den verschiedensten Ausführungen machen dürfen.

00:14:00: Also wir haben dann der Software beigebracht was ist überhaupt ein Zigarrettensturm?

00:14:04: Interessant!

00:14:05: So zunimmt man doch auch neuronale Netze oder?

00:14:06: Genau das ist es.

00:14:09: War da so ein neuronales Netz ... dass ihr da benutzt habt, also so ein KI?

00:14:12: Also es war

00:14:14: schon Maschinenlearning auf jeden Fall.

00:14:16: So eine Maschine beizubringen was ist... Also das ist ein Zigarettenstummel!

00:14:22: Das wollten wir hier beibringen.

00:14:24: Gibt's auch für Gran Canaria viele Zigarettonstumme?

00:14:27: Ne.

00:14:28: Musste die suchen.

00:14:28: Wir mussten suchen und das sammeln.

00:14:32: Also ihr habt selber Zigarettingstummen gesammelt, fotografiert.

00:14:35: In den verschiedensten Positionen haben sie...

00:14:37: Wieviel Zigarette stummelt.

00:14:38: Fotos habt ihr

00:14:38: gemacht?!

00:14:39: Viele, ich weiß jetzt nicht mehr genau die Zahl aber es waren deutlich mehr als tausend.

00:14:44: Weil man muss sich auch vorstellen, Zigarettenstumme, wenn man tritt da drauf dann haben sie schon wieder eine ganz andere Form als wenn ich sie einfach liegen lasse.

00:14:50: Dann hat der Boden noch mal ne Rolle gespielt.

00:14:52: also wir haben versucht so viele Hintergründe wie möglich in Zigarettestummen auf so vielen Hintergründen wie möglich zu fotografieren und dann den Zigarettensturme herauszuerkennen.

00:15:01: Es gibt Lippenstift, ne?

00:15:03: Das ist

00:15:03: auch so eine Sache.

00:15:05: Sobald der sich einfach in seinem Aussehen verändert muss man das direkt

00:15:10: sagen... Ja

00:15:11: es geht

00:15:12: mit und ohne Filter.

00:15:13: Genau, da gibts auch noch weiße... Also genau.

00:15:15: Und dann gibts noch andere Farben.

00:15:16: also es gibt ja immer diesen Orangenfilter und dann gibt's auch noch weisse Filter.

00:15:21: Also sowas muss man alles beachten.

00:15:23: Ach

00:15:23: und die andere Dicken gibt´s auch, ne!

00:15:25: Es gibt diese Slim-Zigaretten.

00:15:27: Ja, du

00:15:27: kennst

00:15:29: dich aus.

00:15:30: Also wir haben natürlich jetzt nicht in jeder möglichen Ausführung.

00:15:33: die Grundidee ist dass wir sehr viel Input geben der Software das habt ihr gezahlen

00:15:39: offenbar ja

00:15:40: Dass sie dann versteht okay Das ist ein Zigaretten Schummel, das ist eine Zigarrette Schummel, also verschiedene Variation hat und dann daraus ableiten kann wenn Sie da mit Ihrer Kam... Also wenn der Roboter damit der Kamera fährt, dass man dann damit dass er dann erkennt, okay da liegt ein Zigarattensstummel.

00:15:56: Habt ihr den noch eingesetzt?

00:15:57: Hab das getestet?

00:15:58: Ja, das ist ja die Herausforderung immer bei den Makathons, dass man eine begranzte Zeit hat und es ist bis jetzt sowohl in Herne gewesen als auch auf Gran Canaria der letzte Tag.

00:16:09: also dann hat man nochmal so einen Morgen wo man eigentlich die Präsentation fertig machen soll, wo man aber dann trotzdem noch am Projekt arbeitet weil man überhaupt keine Zeit hat.

00:16:17: Also auf Gran Canaria war jetzt nicht sehr viel Zeit um diesen Roboter mit nach draußen zu nehmen und über die Straße fahren zu lassen.

00:16:23: also es ist immer sehr stressig aber unter Druck werden ja Diamanten gepresst.

00:16:28: deswegen

00:16:30: was war denn euer Ergebnis?

00:16:32: Was konntet ihr als Ergebnis präsentieren?

00:16:35: Als Ergebnis konnten wir ein Roboter präsentin der Zigarattensstummel erkennt.

00:16:39: Euer Ansatz hat sich herausgestellt als komplexer, alles gedacht und ihr hättet damit das der Roboter dann wirklich so funktioniert hätte wie ihr euch das gewünscht hättest.

00:16:50: Hättet ihr einfach noch mehr Entwicklungszeit gebraucht?

00:16:53: Genau also das ist ja auch sage ich mal

00:16:55: immer

00:16:56: wenn man so an so komplexeren Aufgaben arbeitet dass man immer weiß nachher weiß was hätte man vorher besser machen können.

00:17:02: das ist

00:17:03: ein ganz gute

00:17:05: Erfahrung.

00:17:06: Was macht diese Spaß an den Macatons?

00:17:09: Einfach,

00:17:10: dass sie auf Gran Canaria sind?

00:17:11: Dass

00:17:11: wir auf Gran canaria sind.

00:17:13: Man lernt mal neue Sachen kennen und befasst sich mit Themen, mit denen man sich im Studium nicht so beschäftigt.

00:17:20: Also man wählt natürlich schon etwas was in die Richtung geht.

00:17:25: Aber du bekommst schonmal ein bisschen Einblicke auch in Arbeit mit einem Unternehmen.

00:17:29: Was ja auch ganz cool ist.

00:17:30: wahrscheinlich Und kannst wahrscheinlich auch was fürs Studium dann hinterher rausziehen ... mit anderen Blicken dann an die Studienaufgaben gehen?

00:17:41: Nee.

00:17:41: Also man kriegt tatsächlich ja auch mal aus der Praxis-Aufgabe, an den man arbeiten muss.

00:17:49: Das ist natürlich auch mal was Cooles, dass man sage ich mal nicht irgendwas hat, was nachher benotet und bewertet wird, sondern etwas Funktionierendes einfach auf die Beine bekommen möchte mit einem Team.

00:18:02: Mit Leuten, dem man vielleicht vorher auch nicht zusammengearbeitet hat weil... dass vielleicht nicht nur die Studentenaussagen in Hochschule sind.

00:18:12: Du hast jetzt an zwei Macartons teilgenommen, macht man das immer mal wieder zwischendurch?

00:18:16: Also nimmst du demnächst wieder einen Macarton-Teil und bietet die FH das an einfach oder?

00:18:22: Wir brauchen natürlich immer sehr engagierte Unternehmen mit Challenges zum Macathon kommen und sagen Jo helft uns mal dabei!

00:18:30: Das ist natürlich auch ein bisschen kostenintensiv.

00:18:32: viele Unternehmen machen das aus diesen Gründen nicht aber an sich ... für die auch immer gut, mit jungen Menschen zu arbeiten.

00:18:39: Einfach um junge Menschen an das Unternehmen ranzuziehen ist natürlich auch immer... ...gut also dass sie die natürlich als prätenzielle Arbeitnehmer sehen.

00:18:48: War das so bei deinen bisherigen Macatons?

00:18:49: Dass du das Gefühl hattest da hat sich ein Kontakt

00:18:51: ergeben.

00:18:52: Also man bekommt nachher auf jeden Fall Kontakte und...

00:18:55: Und da könnte man sich wieder

00:18:56: mal melden.

00:18:56: In Herde tatsächlich Ampryon baut ja auch Stellen aus.

00:18:59: Da kriegt man dann auf jeden fall Kontaktdaten wo man sich.

00:19:04: Das ist interessant, genau.

00:19:05: Das ist ja wahrscheinlich so dass Unternehmen sich dafür entscheiden einen Makathon zu organisieren und zu finanzieren wenn sie auf der Suche sind nach jungen Leuten.

00:19:16: das wird ja wahrscheinlich Teil ihrer Berechnung sein.

00:19:19: Genau Ja

00:19:20: also das heißt als Studierende kommst du auf Makathons mit Unternehmen in Kontakt die halt gerade im Ausschwung begriffen sind So wie du es jetzt grade gesagt hast.

00:19:29: Also es ist dann kein Zufall dass gerade diese Unternehmen bei Makathon auch gerade Stellen ausbauen zum Beispiel oder interessante Probleme zu lösen.

00:19:39: Gerade allen Unternehmen, die einigermaßen was mit technischen Berufen zu tun haben, dem fehlen ja die Arbeitskräfte weil wir einen Rückgang der Studierenden in den Technischen Studiengängen haben Wir aber durch Digitalisierung und ich kann es natürlich jetzt auch nur noch mal für meinen Bereich sagen, in der Energiewirtschaft natürlich eigentlich viele neue Fachkräfte brauchen.

00:19:59: Und dann bietet sich so ein Makathon für so einen Unternehmen auch gut einfach an.

00:20:05: Genau!

00:20:06: Dann haben wir noch Ende November diesen Jahres den Makathon in Herne, der wieder stattfindet wo sich wieder was gefunden hat und Ende Februar nächsten Jahres findet auch wieder der Makathon auf Gran Canaria statt.

00:20:18: das darf hier schon mal spoilern.

00:20:21: Cool, willst du auch wieder mitmachen?

00:20:23: Also ich würde gerne wieder bei Macatron mitmachen weil jetzt ja auch einfach immer viel Spaß macht und man geht ja immer mit mehr raus als man reingegangen ist.

00:20:31: Was das Arbeiten in einem Team angeht da sammelt man natürlich Erfahrung und dann natürlich auch mit technischen Herausforderungen weil es funktioniert nie so wie man sich das vorstellt sonst wäre's auch langweilig.

00:20:43: Ja wahrscheinlich

00:20:45: Wir haben eben schon angeteasert, dass wir natürlich auch mal über deinen Studium sprechen wollen.

00:20:49: Du studierst Energiewirtschaft und

00:20:54: Energiedatenmanagement.

00:20:56: Das klingt cool!

00:20:57: Kannst du uns mal erzählen was genau du da machst?

00:21:00: Ich habe vielleicht eine grobe Vorstellung aber eigentlich hab ich keine Ahnung was du da machst.

00:21:04: Also finden uns ja zur Zeit in der Energiewende... Gerade mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine haben wir gemerkt, wir sind noch ganz schön abhängig davon wo wir unsere Energie herbekommen.

00:21:16: Und das wollen wir natürlich ändern weil wir merken auch jetzt natürlich sehr aktuell mit dem Iran-Konflikt dass geopolitische Auseinandersetzung stark unsere Energiekostenabrechnung nachher in die Höhe treiben kann.

00:21:31: und jetzt haben wir als er gerade schon erzählt beim Strom allein ist es ja schon oder in diesem Höchstspannungsnetz Allein ist das ja schon eine sehr komplexe Sache mit vielen Aspekten.

00:21:42: Und wenn es jetzt um diese gesamte Energie und diesen gesamten Energiekosmos geht, dann kann man sich hier vorstellen dass das ein sehr weites Thema ist.

00:21:52: Also auf jeden Fall eine Mammutaufgabe der Energiewende.

00:21:56: aber Entwicklung hat's immer schon gegeben in dem Bereich Energie sonst würden wir alle noch unser Abendessen aufm Lagerfeuer erhitzen.

00:22:05: also Deswegen, da

00:22:08: hat es

00:22:08: auf jeden Fall.

00:22:09: Also der Bereich entwickelt sich ja ständig neu weil wir immer effizienter werden wollen.

00:22:14: Wir fangen alles immer mehr an zu elektrifizieren.

00:22:17: Das ist jetzt einmal in der Mobilität.

00:22:22: Es fahren immer mehr Elektroautos auf den Straßen, Strombusse Gibt's auch immer mehr.

00:22:27: Überall wird elektrifiziert was geht Weil das einfach technisch gesehen am effizientesen ist.

00:22:34: Es ist immer effizienter als wenn wir Sachen verbrennen.

00:22:37: Was macht dir so viel Spaß an dem Studium?

00:22:40: Tatsächlich einmal, dass es natürlich ein Bereich ist wo sich ja auch gerade aktuell sehr viel entwickelt.

00:22:49: neue Herausforderungen das ist natürlich etwas...

00:22:51: was machst du denn konkret in deinem Studium?

00:22:53: zurzeit?

00:22:53: also mein Studium setzt sich grob aus den Teilen Wirtschaft einem IT-Teil und natürlich auf dem technischen Teil zusammen.

00:23:01: Wir reden zum Beispiel im Wirtschaftsteil darüber Wie entsteht eigentlich ein Strompreis?

00:23:06: Wie handeln wir eigentlich mit Strom?

00:23:09: Wie können wir zum Beispiel in erneuerbare Projekte gut investieren, solche Sachen.

00:23:17: Also alles was um Wirtschaftlichkeitsberechnungen mit Erneuerbaren geht das machen wir und der Strommarkt ist ja auch

00:23:25: einen

00:23:27: Markt wo sich der Start miteinmischt also Erneuerbare Energien gesetzt.

00:23:31: das beispielsweise, dass nochmal und zwar müssen ja Gesetze her damit auch überhaupt die erneuerbaren eine Chance haben ins Stromnetz einspeisen zu können.

00:23:43: Weil das für den Netzbetreiber natürlich entspannter ist wenn eher sage ich mal nur eine Leitung zu einem Großkraft weglegen muss und nicht zu zehn verschiedenen Windparks.

00:23:52: aber da wir unseren Stromvier von der Neuerbaren holen wollen müssen muss es halt gemacht werden.

00:24:00: Und dementsprechend, dadurch dass die Erzeuger sehr dezentral sind muss das halt auch.

00:24:04: dementsprechend müssen regulatorische Maßnahmen einfach getroffen werden und dadurch muss sich der Staat dann auch einmischen unter anderem da

00:24:13: also das was ihr lernt.

00:24:15: im Studium ist alles total aktuelle und entwickelt sich gerade auch

00:24:19: genau durch die Digitalisierung der Energiewirtschaft entsteht eine große Menge an Daten die natürlich auch verarbeitet werden müssen weil wir haben das Problem Wie immer mehr elektrifizieren, haben wir auch vielen mehr Verbraucher die zu unterschiedlichen Zeiten Strom verbrauchen.

00:24:33: und da sind wir wieder bei dem Problem der Netzstable Detail.

00:24:36: Wir müssen aber gewährleisten dass auch die gleiche Menge an Strom wieder also nicht die gleichen Mengen an Strom das hört sich so anders wird wenn die miteinander kommunizieren.

00:24:43: echt hat mein E-Auto und oben sagt jemand okay ich schmeiß den Windmühler an.

00:24:48: Dementsprechend müssen wir einen Überblick darüber haben, wo verbraucht wird und was eingespeist wird.

00:24:54: Also möglich schon im Vorhaus Bescheid wissen?

00:24:56: Genau!

00:24:56: Aber das sind alles nur Prognosen.

00:24:58: aber dadurch dass wir halt immer mehr... dadurch dass wir immer mehr Elektrifizierung im Mobilitätssektor haben, verschieben sich die Lastspitzen ein bisschen.

00:25:05: Das heißt, wir haben nicht immer geregelt.

00:25:07: zu einem Zeitpunkt morgens schmeiß ich die Kaffeemaschine an da wird viel Strom verbraucht und dann abends wenn die Leute die Kiste anschmeißen, dann wird auch wieder viel Strom Verbraucht.

00:25:16: das haben wir so nicht mal wie vor zwanzig Jahren beispielsweise Und dementsprechend müssen wir auch eine große Menge an Daten sammeln.

00:25:25: Und das ist dann der Teil Energie-Datenmanagement?

00:25:27: Energie-datenmanagement genau!

00:25:28: Wie...

00:25:29: Aha.

00:25:30: Wie man das besser prognostizieren kann, wahrscheinlich?

00:25:33: Nicht nur dass die Datenmenge muss sich einem Ende einfach auswerten können damit ich ja doch auch wieder Prognosen stellen kann, damit ich weiß wie ungefähr das Verhalten der Verbraucher ist.

00:25:45: Ja und andererseits muss wahrscheinlich das Netz möglichst gut so weit, dass irgendwie technisch möglich ist flexibel gestaltet werden sodass es auch bei unvorhergesehenen Lastspitzen dann trotzdem noch alle beliefern kann, alle versorgen können.

00:26:01: Das muss immer so eine gewisse Netzstabilität gewährleistet sein.

00:26:05: Dadurch dass auch viele Leute sage ich mal jetzt drum einspeisen ins Netz haben wir auch wieder Lastgänge die wir mit berücksichtigen müssen und... Beispielsweise ein Hausbesitzer, der eine Pifonlage auf dem Dach hat.

00:26:19: Der bezieht manchmal Strom aus dem Netz wenn die Sonne nicht scheint.

00:26:22: Dann speist er wieder Strom ein und dann ist ja auch die große Frage wie rechn ich so jemanden überhaupt ab?

00:26:28: Und das gehört natürlich auch dazu dass wir wissen wie viel hat der eingespeist, wie viel hatte er rausbezogen?

00:26:33: und dann kriegt er ja auch nochmal Geld für das was er eingespeist hat.

00:26:38: Du sagtest es gibt auch einen technischen Teil.

00:26:40: jetzt hast du über den IT gesprochen und über die Energiedaten und deren Management.

00:26:45: Warum besteht der technische Teil?

00:26:48: Natürlich

00:26:49: auch in Erzeugung, dementsprechend müssen wir uns damit auseinandersetzen wie erzeug ich überhaupt Energie.

00:26:55: Was ist physikalisch gesehen überhaupt Energie?

00:26:58: und wir müssen uns natürlich anschauen wie verhält sich Strom.

00:27:02: also Elektrotechnik spielt dann natürlich auch eine Rolle genau um.

00:27:05: Wir müssen uns angucken ist technisch die Energiewende auch überhaupt möglich.

00:27:11: Also funktionieren technisch gesehen Stromnetze, wie kriegen wir den Strom von Norddeutschland nach Süddeutschen beispielsweise?

00:27:21: Ihr müsst einfach verstehen und ihr müsst dieses große komplexe System irgendwie in Kopf kriegen.

00:27:28: Genau!

00:27:29: verstehen.

00:27:29: Also wir bekommen beigebracht, wie funktioniert Strom?

00:27:32: Wie können wir Strom transportieren?

00:27:33: und wie funktioniert das eigentlich dass der Strom irgendwo in der Nordsee erzeugt wird und dann aber bei mir in der Steckdose landet?

00:27:41: Da müssen wir auch das technische Verständnis auf jeden Fall dafür haben und dann setzen wir uns mit den Stromnetzen auseinander.

00:27:48: also wie funktionieren eigentlich Stromnetze?

00:27:50: Das ist ja nicht einfach irgendwie ein Kabel was mal quer durch Deutschland hängt.

00:27:54: da gehört ja ein bisschen etwas dazu und damit setzen wir es auch auseinander Geht auch sehr viel um Technik, um technisches Verständnis.

00:28:02: Hast du schon eine Vorstellung?

00:28:06: Welche Art von Beruf dich nach dem Studium interessieren würde?

00:28:10: Also ich ... Nee.

00:28:12: Ne!

00:28:13: Du studierst erst mal fertig und dann

00:28:15: ... Und guckst.

00:28:15: Und dann schau immer noch einmal was wird.

00:28:17: Ja okay.

00:28:18: Ich denke Gott hat einen guten Plan für mich.

00:28:19: Du bist nicht nur über was die Energiewende angeht optimistisch sondern auch was deinen weiteren Lebensweg angeht.

00:28:24: Optimistisch Ist doch wunderbar.

00:28:26: Ja, also wäre es pessimistisch was den eigenen Lebensweg angeht.

00:28:30: Auf jeden Fall nicht!

00:28:31: Das ist gut in dem Studiengang Und es scheint ja auch total vielfältige Möglichkeiten zu geben.

00:28:36: Ja, das ist halt auch das Coole einfach an diesem Studiengang.

00:28:39: man hat einfach so viele.

00:28:41: also man setzt sich mit Wirtschaft auseinander man setze sich auch im gewissen Teil Informatik auseinander Man hat technisches Verständnis.

00:28:50: Also wenn er wirbt technisches verständnis in diesen Studiengang also man kann sich nachher auch wirklich gut spezifizieren.

00:28:57: Wenn man sagt keine Ahnung ich habe jetzt doch keinen Bock auf Energiewirtschaft dann Mich interessiert doch eher die reine Elektrotechnik, dann kann man sich natürlich auch weiter noch hin vertiefen.

00:29:07: Aber das ist halt so einfach.

00:29:10: das Gute daran.

00:29:10: also es ist nicht sehr eintönig tatsächlich.

00:29:13: Vielleicht

00:29:13: gucken wir nochmal ein bisschen größer.

00:29:15: du studierst ja an der FH Dortmund.

00:29:17: was gefällt dir einer Fachhochschule?

00:29:19: Gut!

00:29:20: Also an der Fachhochschule, speziell an meinem Fachbereich gefällt mir die praktische Lehre auf jeden Fall.

00:29:27: Wir haben auch noch Praktikars in unserem Studium.

00:29:29: das sind auch Prüfungsleistungen.

00:29:31: tatsächlich da müssen wir dann an Projekten in den einzelnen Modulen.

00:29:36: also da fangen wir dann ein praktisches Wissen auch anzuwenden.

00:29:39: genau dass ist mega weil halt man auch einfach mal sieht was was man da eigentlich theoretisch sich auf die Festplatte zieht und was kann ich damit praktisch eigentlich anwenden?

00:29:50: Was zum Beispiel?

00:29:51: Zwar haben wir mal in einem Praktikum zwei Nutzeroberflächen programmiert, die miteinander kommunizieren konnten.

00:29:57: Das war auch mega cool wie man also das man etwas sieht... ...und dann auch weiß wie es dazu gekommen ist dass sich halt weiss wie man vorgehen muss um so etwas zu machen.

00:30:10: Eine

00:30:11: Benutzeroberfläche von was...?

00:30:15: Was wurde benutzt damit?

00:30:16: Also war das ein Handy oder war das...

00:30:18: Es waren einfach zwei Fenster, die miteinander geredet haben.

00:30:23: Ich habe einmal Werte rübergeschickt in der Andere, also ich hab mit einem Slider beispielsweise Werte projiziert und habe sie dann rüber geschickt.

00:30:30: Dann wurden die mir angezeigt.

00:30:33: Oder hatten wir jetzt zum Beispiel auch im dritten Semester einen IT-Projekt da habe ich mit einem Studienkollegen zusammen eine Weboberfläche gemacht, ...die dann Kraftwerksberechnungen einmal.

00:30:43: Also wir hatten dann drei Slider und die konnte man dann betätigen.

00:30:46: Und dann konnte man zum Beispiel sagen, ich will so und so viel Kohlemenge in dieses Kraftwerk reintun... ...und dann wurde einem gleichzeitig angezeigt was das Kraftwerk erzeugen kann.

00:30:57: Also es war auch mega cool.

00:30:58: ja!

00:31:01: Wie nimmst du das sonst so wahr?

00:31:02: Wie erlebst du hier das Studium an der Hochschule?

00:31:05: Ich studiere am Stand- und Sonnenstraße hier in Dortmund und das liegt halt sehr zentral direkt in Dortmunden.

00:31:11: ganz schnell in der Innenstadt am Bahnhof.

00:31:13: Genau, also mir gefällt das sehr gut.

00:31:16: Dadurch dass wir an der Fachesschule sind arbeiten wir auch in relativ kleinen Gruppen und dadurch ist die Lehrer auch relativ auf Augenhöhe.

00:31:24: Und es ist leicht für euch mit einem Professor oder einer Professorin oder mit dem Lehrenden ins Gespräch zu kommen und das zu besprechen was ihr zu besprechen habt?

00:31:33: Die sind ansprechbar

00:31:34: und sie sind erreichbar für euch!

00:31:36: Richtig Das ist mega, vor allem wenn man so Rückfragen hat und Sachen noch nicht klar sind.

00:31:41: Und die sind auch sehr engagiert tatsächlich darin dass man das auch versteht.

00:31:45: also das ist nicht so, dass da einfach gesagt wird, das machen wir jetzt in der Vorlesung.

00:31:50: Da rattern da die Folien runter und dann wird es an der Prüfung abgefragt.

00:31:53: Also da kommt auch dadurch, dass unsere Duzierenden halt auch aus der Wirtschaft kommen können ihr halt immer noch schöne praktische Beispiele dazu sagen?

00:32:02: Dann kann man sich meistens besser was darunter vorstellen.

00:32:05: Die sind auch dann total engagiert darin, dass man das auch einfach verstanden hat.

00:32:09: Also das ist nicht einfach dieses langweilige... Ich ratte das jetzt runter und dann wird es in der Prüfung abgefragt.

00:32:16: also so läuft das hier nicht.

00:32:20: Du studierst ja einen technischen Studiengang?

00:32:23: vermute jetzt einfach mal, dass du da einer der wenigen Frauen bist?

00:32:28: Ist das so oder habe ich da jetzt einfach in die Klischee-Kiste gegriffen.

00:32:32: Nee, das ist schon ganz richtig so wie Du das gesagt hast.

00:32:35: also wir haben nicht sehr viele Frauen bei uns im Studiengängen.

00:32:39: Also allgemein ist es aber so ein Ding von Ingenieurstudiengang und ich arbeite im Frauenprojektebau von der Fachhochschule Dortmus.

00:32:46: Was

00:32:46: ist denn so?

00:32:46: was machst Du da?

00:32:47: Wir wollen dem entgegenwirken also diesen Klischee technische Studiengänge und der geringen Frauenquote, die da herrscht.

00:32:57: Wir bieten Praktikars an für Praktikanterinnen.

00:33:00: Die dürfen dann bei uns ein Tages-, also können dann bei unseren Tages- und auch bis zu dreiwöchiges Praktikum bei uns absolvieren.

00:33:06: wir zeigen denen hier den Standort Sonnenstraße wo ja relativ viele alle bis auf die Informatik die Fachbereiche angesiedelt sind zeigen denen wie cool das eigentlich ist mitzumachen indem wir da mit den löten.

00:33:19: Wir zeigen denen drei D-Drucker, also es geht im Großen und Ganzen darum das MINT was ja Mathe Informatik Naturwissenschaften und Technik heißt nicht nur einfach nur reine Mathematik oder reine Physik ist sondern dass man da halt auch wirklich praktisch mit arbeiten kann in dem man dann damit löte ein Dreidrucker bedient und halt auch einfach mega coole Sachen machen kann.

00:33:38: Wir haben dann teilweise auch Schulklassen da aber nur die Mädchen und wir versuchen auch die Frauen hier ... in den technischen Fachbereichen zu connecten, indem wir dann halt auch so Veranstaltungen planen für die und...

00:33:53: Für die Beschäftigten?

00:33:54: Oder auch für die Studierenden oder für alle?

00:33:56: Hauptsächlich

00:33:56: für die Studentinnen.

00:33:58: Wie nehmen sie das denn auf?

00:33:59: also die Schülerin zum Beispiel?

00:34:01: Die finden das total cool weil die kennen das, die denken halt mind ist halt.

00:34:06: Also wir wollen halt diesen Stereotyp aufbrechen einfach von wegen Frauen müssen was Soziales studieren und Männer studieren was Technisches.

00:34:14: Ja Und Da wollen wir den dann halt beibringen.

00:34:18: auch du als Frau kannst natürlich was technisches studieren wie beispielsweise Maschinenbau.

00:34:22: Und es wird ja auch gebraucht, wir haben einfach das Problem.

00:34:25: das beste Beispiel was mir immer einfällt ist der Dummy womit Autos getestet werden?

00:34:30: Wie unfassigert sie sind?

00:34:31: Das kennt ja jeder und Der Dummy hat eine Körperfigur

00:34:34: wie ein Mann.

00:34:36: Und das ist vielleicht nicht ganz die Realität entsprechend weil auch Frauen sitzen in Autos und können Unfälle bauen.

00:34:41: Ja jetzt würde man als man vielleicht denken ja dass der Körperbaus doch gleich.

00:34:46: Na richtig, ist er ja

00:34:47: nicht.

00:34:48: Ist er nicht?

00:34:50: Also es ist

00:34:50: ein großer Unterschied.

00:34:51: Der männliche Körperbau oder der weibliche Körperbaus sind nicht gleich!

00:34:54: Und das spielt bei zum Beispiel anschnallgurtende Rolle?

00:34:57: Richtig,

00:34:58: beispielsweise alles was... also genau da spielt das zb eine Rolle.

00:35:04: auch Frauen in einem Auto sitzen und einen anderen Oberkörper haben als Männer, dass sie dann aber genauso gesichert sein müssen wie Männer.

00:35:10: Und das sind Sie bisher nicht so lange nur männliche oder mannähnliche Dammis gibt?

00:35:16: Also

00:35:16: Frauen haben eine siebzehnprozentige geringere Überlebenschance oder dass die auf jeden Fall nicht verletzt werden als Männer.

00:35:24: Siebzehnt Prozent geringer.

00:35:26: Schlechter!

00:35:26: Ja Wow, ja das ist deutlich.

00:35:29: Ja richtig und deswegen brauchen wir auch mehr Frauen in diesen Bereichen auch einfach weil es...

00:35:34: Weil es auch um Frauen geht?

00:35:35: Weil's auch um Frau'n geht, richtig!

00:35:37: Weil als Ingenieur konstruierst du etwas und was auch dann vielleicht direkt mit Menschen zu tun hat im Alltag.

00:35:44: und da müssen aber auch Frauen mit bedacht

00:35:46: werden.

00:35:47: Aber das ist ein Beispiel dafür an wie vielen Stellen die Welt männlich geprägt ist.

00:35:51: Richtig.

00:35:52: Und der Energiesektor und die Energiewirtschaft Es ist so ein zentrales Thema gerade und wahrscheinlich wird es auch immer eins bleiben in der Welt, dass gerade bei so einem wichtigen zentrale Thema natürlich auch Frauen genauso vertreten sein müssen.

00:36:08: Dass wir diesen Input auch einfach haben von Frauen weil da auch einfach mega wichtig ist!

00:36:13: Und das ist halt aber noch dieses stereotypische, so Frauen studieren lieber sozialer Arbeit oder allgemein etwas Soziales als was technisches.

00:36:20: Das ist einfach nicht richtig so dass nur Männer Maschinenbauingenieur werden können und Frauen halt nicht... Damit müssen wir halt aufräumen.

00:36:29: und es fängt aber auch schon in der siebten Klasse an, dass die dann schon Wahlpflichtmodule wählen und die Frauen sich dann lieber für französisch entscheiden und die Männer dann aber Technik AG wählen oder so.

00:36:38: Machst du die Erfahrung wenn die Schülerinnen hierher kommen?

00:36:41: Erzähl nie sowas!

00:36:42: Nein, das ist jetzt so nicht.

00:36:44: Aber die... Das ist halt ein aktuelles Problem.

00:36:47: Wir kriegen nur die Schülerinnen außer achten Klassen und sie haben schon alle ihre Wahlpflichtbund Dugle gewählt.

00:36:50: Deswegen wollen wir jetzt bisschen mehr auf die Sechste gehen aber...

00:36:53: Und die gehen schon in diese Richtung, die du gerade gesagt hast?

00:36:56: Also weg von Ingenieurs...?

00:36:59: Wir wollen lieber was Soziales machen weil... Ja genau!

00:37:03: Es ist ja auch leichter für Frauen, was Soziale zu machen.

00:37:06: Richtig Was sagst du denen dann?

00:37:08: Das ist absoluter Bullshit.

00:37:10: also Frauen können mindestens genauso gut was technisches Studieren als auch Männer und das ist halt auch einfach wichtig.

00:37:18: So, das war ein Wort oder?

00:37:20: Vielen Dank für dieses wunderbare Gespräch!

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