Möchtest du mal Papa spielen?
Shownotes
Was für eine Spielidee: In "Keep Out!" spielt man einen Vater, der das Interesse an seinem Sohn wiederentdecken muss. Der hat sich nämlich nach einem Streit in seinem Zimmer eingeschlossen. Als Vater pointet und klickt sich der/die Spieler*in nun durch die Wohnung und stößt auf zahlreiche Hinweise zum Leben seines Sohns – und auf Duelle mit Knetfiguren. Wie er das Spiel mit 17 weiteren Studierenden auf Profi-Niveau entwickelt und warum er seinen Studiengang feiert, schildert er im Podcast.
"Keep Out!" auf Kickstarter
Studiengang Film & Sound (Bachelor)
https://www.fh-dortmund.de/studiengaenge/film-sound-bachelor.php
Transkript anzeigen
00:00:06: Hey,
00:00:06: hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Reinstudiert im Podcast der Fachhochschule Dortmund in dem Studierende erzählen an welchen interessanten Projekten sie schon während ihres Studiums arbeiten.
00:00:16: Mein Name ist Tillmann
00:00:17: Und ich bin Jana und wir haben auch heute wieder einen Gast.
00:00:20: Herzlich Willkommen Quinn.
00:00:21: Hallo
00:00:22: Stell dich doch mal vor wer bist du?
00:00:25: Hi ja Ich bin Quinn, ich bin jetzt dreiundzwanzig Jahre alt, ich studiere an der Fachhofschule Surprisingly?
00:00:34: Genau, ich bin im Fachbereich Design und bin jetzt im achten Semester Film & Sound.
00:00:40: Genau!
00:00:40: Ja...
00:00:41: so viel zu mir.
00:00:42: Ach das Semester ist da noch Bachelor?
00:00:44: Ich musste ganz dringend dieses Semester auf jeden Fall meine Bachelor-Bett oder meinen Bachelorprojekt anmelden damit es noch alles mit Förderung und sowas klappt.
00:00:53: Aber ich bin auch einigermaßen gut dabei, würde ich sagen.
00:00:58: Welches ist denn dein Bachelor-Projekt?
00:01:00: Ist das deinen Bachelor-Projekt für das
00:01:01: wir heute reden?
00:01:03: Also nicht mal ins Alleine, aber ich mach das so kolorativ mit drei anderen Leuten die noch ihren Bachelor machen.
00:01:09: Plus die weiteren dreizehn, vierzehn und fünfzehn Leute, die wir da irgendwie noch mit ins Boot im Steam geholt haben.
00:01:16: Ja!
00:01:17: Wir wissen ja jetzt Jana und ich wissen schon ein bisschen was über dieses Projekt.
00:01:20: Es hat recht viele Facetten... Was ist es denn?
00:01:23: Kann man das mit einem Wort beschreiben?
00:01:25: wie nennst du's?
00:01:26: Also, wenn
00:01:27: ich es mit einem Wort beschreibe, mache ich meistens eine ganz lange Aneinander-Kettung von Wörtern und behaupte das ist ein Wort.
00:01:34: Es ist ein Mixed Media Deckbuilding Point and Click Full Motion Video Game.
00:01:45: Ein Wort!
00:01:47: Video auch
00:01:48: noch.
00:01:49: Ein
00:01:49: sehr schönes Wort.
00:01:51: Wir geben dir jetzt ein paar mehr Wörter.
00:01:52: vielleicht kannst du so einmal erklären was machst Du?
00:01:56: Das trägt den Titel Keep Out und im Kern würde ich sagen, vom Inhalt ist es eine Vater-Sohngeschichte die auch filmisch erzählt ist.
00:02:05: Also ich komme ja aus dem Filmstudiengang und das ist mein Bachelor am Ende für den Studiengang Film & Sound.
00:02:10: aber es ist eher so ne Mischform quasi.
00:02:13: also es ist auf der einen Seite bedient sich dem Mediumfilm aber gleichzeitig ist es ein Videospiel und es bewegt sich da in einem Bereich von Point and Click Spielen was wie Monkey Island oder Etna brücht aus.
00:02:25: man navigiert den Protagonisten durch Räume, durch einen Ort und dieses durch den Raum navigieren läuft halt nicht ab über einen fertig gerenderten Raum, dem man irgendwie bewandern kann.
00:02:39: Sondern das sind alles einzelne Videoclips die wir aufnehmen von denen man dann von Video Sequenz zu Videosequenz sich durchmanövriert.
00:02:49: Die eine Hälfte des Spiels soll ich direkt zur nächsten Anafas sagen?
00:02:53: Ja sprich mal weiter!
00:02:56: Genau, und das andere Aspekt ist das Deckbuilding.
00:02:59: Also im Grunde ist es diese Vater-Sohngeschichte.
00:03:01: Es fängt an mit einem Streit zwischen beiden und man schlüpft jetzt in die Rolle des Vaters und muss irgendwie wieder so eine emotionale Nähe zwischen Vater und Sohn aufbauen.
00:03:10: Und im Kern würde ich sagen... Ich habe das irgendwann mal versucht zu formulieren geht's um so die Verantwortung von Eltern ernsthaftes Interesse und Zeit für ihre Kinder aufzubringen.
00:03:21: Es ist so in verschiedenen Themenbereiche abgespaltet und immer wenn sich der Vater mit irgendwelchen Themen auseinandersetzen muss, wird das in Form von einem Kartenspiel gelöst.
00:03:33: Also es gibt kleine Wesen die überall in der Wohnung zu finden sind, die wir mit der anderen visuellen Komponente Animation aus Knete darstellen gegen die man dann in alter Videospiel- oder Kartenspiele whatever man hier antritt.
00:03:47: Im Laufe des Spiels entwickelt sich das Deck, was man dann hat an Karten immer weiter.
00:03:51: Weil dass so ein bisschen repräsentativ für die Entwicklung des Protagonistens als Vater steht.
00:03:58: Ja!
00:03:59: Das ist es im Grunde.
00:04:00: ganz einfach gesagt.
00:04:02: Ganz einfach.
00:04:03: Warum eine Vater-Sohngeschichte?
00:04:05: War das deine Idee?
00:04:07: Genau also so Idee und Buch... Also ich habe uns auch kollaborativ mit ein paar Kommilitonen zusammengeschrieben aber so die Grundidee kam von mir ist ein bisschen der Hintergrund ist.
00:04:17: Ich habe mittlerweile eine ganz gute Beziehung zu meinem Papa.
00:04:23: Aber es war auf jeden Fall ein bisschen Inspiration, weil viel geht es darum um älterliche Wunschbilder und was wir so ein bisschen auf unsere Kinder projizieren, was wir auch irgendwie gerne mit unseren Kindern teilen wollen, sage ich jetzt so als hätte ich Kinder hab' ich gar nicht.
00:04:34: Am Anfang war das immer mal so ein kleines Problempunkt zwischen meinen Vater und mir dass er dann... Ich glaube, ich hätte sich gerne gewünscht, dass ich seine sportlichen Interessen mit ihm teile.
00:04:43: Aber dann war es doch eher Dungeons & Dragons und Yu-Gi-Oh-Kartenspiele und all so ein Kram.
00:04:48: Aber irgendwann hat er sich voll darauf eingelassen!
00:04:50: Und das hat unsere Beziehung so krass verbessert... ...dass ich mir jetzt auch seine DatwM mich danebensetzen kann und nicht mehr denke... Also wir haben einen Common Ground irgendwie gefunden, dass er so einen Schritt auf mich zugemacht hat damit.
00:05:05: Das fand ich irgendwie so ein total wichtigen Teil weil ich dann... irgendwie gesehen habe, wie einfach es doch dann geben kann wenn man sich mal so darauf einlässt und wollte das dann gerne in meinem Projekt verhandeln.
00:05:19: Also ist es eigentlich von deinem Vater inspiriert?
00:05:22: Ein bisschen ja!
00:05:23: Und dieser pädagogische Kontext kommt auch so ein bisschen davon.
00:05:26: also meine Mutter arbeitet auch im pädagogischen Bereich.
00:05:30: ich vielleicht liegt da irgendwo auch eine Veranlagung solche Themen zu den Projekten zu thematisieren.
00:05:37: Ja, oder zumindest ist dir das vielleicht schon mehrmals begegnet als Kind.
00:05:42: Dass deine Eltern dann entsprechend vielleicht ein bisschen anders mit Dingen umgehen und Situationen umgehen?
00:05:46: Und dass dein Vater so offenbar von sich aus dann es geschafft hat über seinen eigenen Schatten zu springen und sich selber darüber klarzuwerden, dass er da vielleicht noch besser anders mit ihr umgehen könnte... Das hört man ja nicht so oft!
00:05:59: Ja,
00:06:00: das war auf jeden Fall... Also er mir dann erzählte auch mal World of Warcraft gespielt hat und dann da immer geangelt hat.
00:06:07: Er hat nur geangelt,
00:06:08: baue ich auch.
00:06:09: Nicht nur aber ich habe auch gerne geangeldet bei Bratobockkraft.
00:06:11: Ja verrückt!
00:06:12: Ich kann euch connecten falls ihr mal zusammen angeln wollt.
00:06:16: Ich meld mich wenn ich wieder anfange mit Bratopockraft.
00:06:18: Ich bin schon kurz
00:06:19: davor weil er so schön ruhig ist.
00:06:20: dieses Angeln und so dieser Haustierkämpfer.
00:06:22: Aber wir schweifen ab.
00:06:25: Wenn ich anfangen das Spiel zu spielen was sehe ich da auf dem Bildschirm?
00:06:30: Ich spiele es auf einem Bildschirmen also soweit.
00:06:32: So vertraut.
00:06:32: Läuft ganz normal kann man am Rechner... wird am Ende in meiner Traumvorstellung veröffentlicht und wie per Steam runterladbar sein.
00:06:41: Soll ich erklären, was Steam ist?
00:06:43: Können
00:06:44: wir ganz gut sagen...
00:06:45: Plattformen auf der man die so sozusagen das Mainstream-Ding ist wo man sich Spiele im Internet kauft oder herunter lädt.
00:06:52: Genau!
00:06:52: Und so ist auch mögliches Spiel in einem Zustand wenn sie noch nicht ganz fertig sind schon zu veröffentlichen sogenannt Early Access.
00:06:59: Ist das für euch eine Option?
00:07:00: Ja das haben wir eh vor.
00:07:01: weil also wir finanzieren Das Projekt teilweise über unser eigenes Privatgeld sowie auch die Förderung, die wir von der FH für das Bachelorprojekt bekommen.
00:07:12: Als auch jetzt eine Crowdfunding-Kampagne, die gerade im Laufen haben.
00:07:16: Womit wir aber auch schon unser Crowdfunding Ziel erreicht haben und jetzt offiziell finanziert sind quasi...
00:07:23: Auch für den gesamten Prozess bis zur...
00:07:25: Für den gesamte Prozess genau!
00:07:27: Ratsulio toll!
00:07:28: Dankeschön!
00:07:28: Genau und man kann sich bei diesem Crowdfundingkonto man sich auch Zugang zum Early Access oder kann man immer noch Erwerben, dann bekommt man bereits einen Monat vor Release Zugang zum Spiel und kann dann noch so Feedback abgeben.
00:07:40: Und kriegt da noch ein paar kleine namentliche Nennungen im Game.
00:07:44: Ah ja!
00:07:45: Ist dieser Zugang zu Early Access noch frei?
00:07:47: Also könnten wir den Hörerinnen dieses Podcast auch irgendwie zukommen lassen in den Show Notes?
00:07:53: Wahrscheinlich gibt es schon die Möglichkeit wenn wir das dann vorher quasi auf Steam ankündigen, weil man es auch so genehmigen muss.
00:08:00: also ist jetzt nicht so'n Akt.
00:08:01: aber... Da kann man dann auch alle Existen sowas einstellen und dass sich die Leute das auch von sich aus runterladen können.
00:08:08: Genau, da werden uns bestimmten Möglichkeiten, die wir nochmal irgendwie dafür öffnen.
00:08:13: Schön!
00:08:13: Wie teuer wird es denn sein?
00:08:14: Steht das schon
00:08:15: fest?!
00:08:15: Das finale Spiel wird wahrscheinlich Free to Play sein.
00:08:20: Wow!
00:08:20: Also genau, wir hatten kurz mal belegt ob wir so was im Rahmen von maximal fünf Euro oder sowas dafür nehmen weil dieses Spiel wird ja wahrscheinlich in einer Spielzeit für die Haupt-Sorry rund fünf bis sieben Stunden vielleicht haben.
00:08:34: Das
00:08:35: ist gar
00:08:35: nicht so wenig, aber es ist jetzt auch schon vom Aufwand auf jeden Fall recht viel.
00:08:42: Aber ich fand's dann auch ein bisschen für den Effort und den Kram, den wir da machen, brauche ich jetzt gar nicht per se eine geldliche Entlohnung sondern eher gehts ein bisschen um das Daroben.
00:08:54: Gut kommen wir nochmal zurück zu der Frage von gerade.
00:08:57: also wenn ich anfange in der Spiel zu spielen was sehe ich da?
00:08:59: Ich sehe ein gefilmtes
00:09:02: Bild.
00:09:03: Also Spiel startet rein.
00:09:05: Ich finde das jetzt so sehr technisch, wie wir das kameramäßig auflösen erklären.
00:09:09: Es gibt eine Dolly-Fahrt die sich auf eine Tür zu bewegt.
00:09:13: Das ist das Intro, ne?
00:09:14: Also das erste Bild wo ich Pointen entklicken kann.
00:09:17: Wo man noch nicht Pointe entklingen kann!
00:09:19: Es gibt so eine kleine Introsequenz bevor es spiellos
00:09:21: geht.
00:09:21: Genau und wenn's spiel losgeht
00:09:23: und dich
00:09:23: dann aktiv werden kann... Was sehe ich da?
00:09:26: Dann
00:09:27: sehst du in dem Fall die Küche einer Einfamilienwohnung in der unser Protagonist in der Mitte des Bilds steht.
00:09:35: Ist eine relativ totalige Einstellung.
00:09:37: also man kann den ganzen Raum sehen Und der steht da und wartet darauf, dass du was tust.
00:09:43: Das sehe ich den Protagonisten?
00:09:44: Also er steht im Bild
00:09:46: über die Schulter
00:09:46: gekommen?
00:09:47: Nein das ist so... Er steht quasi in der Mitte des Raumes und wartet darauf, bis du irgendwo hinklickst und es bald dann irgendwo hin gedrückt wird, läuft er dahin.
00:09:55: Woran kann ich erkennen, was ich anklicken kann?
00:09:58: Es gibt einen coolen Cursor, dem wir auch aus Knet animieren, der reagiert einmal visuell indem man sich verformt bei bestimmten Dingen auf die man klicken kann.
00:10:06: So hat er's aus Kneten animiert!
00:10:08: Und auditiv wollen wir so Point-of-Interests machen, dass quasi wenn du mit dem Mauszeige aber bestimmte Dinge haversst.
00:10:15: Dass sich die Tonalität des Raums verändert um zu signalisieren das Syntagierbau und das nicht.
00:10:20: Klingt atmosphärisch!
00:10:22: Ich hoffe das wird's?
00:10:23: Ja...
00:10:24: Du hast gesagt der auch aus, also der Cursor der auch Ausknete besteht.
00:10:27: was besteht noch aus Kneter?
00:10:28: Alles bis auf das Videofotage.
00:10:30: Also das, wenn man hier das Spiel beginnt unter ein neues Spiel, Spielstaaten, Spielladenoptionen Die Einstellungen, die Regler von lauter Leiser.
00:10:42: Die Grafikeinstellung... ...dass die Spielmechaniken, die Karten alle Icons alles was an UI und UX Element ist.
00:10:50: Alles das aus Kneten.
00:10:51: Was ist UI-UX?
00:10:53: User Interface.
00:10:55: Also alles was ich so on top auf dem Bild noch so ein Symbol licken um zu passen habe.
00:11:02: Das ist alles mit Kneten gemacht.
00:11:03: Warum Knete?
00:11:04: Wir hatten irgendwann mal debattiert.
00:11:07: meiner Grundpitch für die Idee war eher so ein bisschen, diese Mischform zu haben.
00:11:11: Dass man einmal auf der einen Seite dieses reale Footage hat was so die sehr trockene Nüchter an einer Realitätsbeziehung des Weltes Vaters ist und dass man dann noch eine spielerische Komponente damit kombiniert weil der Vater sich ja quasi auf die Welt des Kindes einlässt und die quasi durch so mehr Fantasie, so ne freie kreative Formen ist.
00:11:29: Dann haben wir lange gebrainstormt das waren mal bei Zeichentrick, bei irgendwelchen.
00:11:35: Dann war ich wieder mit meiner Kometur, mit einem Romi.
00:11:38: Die wird auch damit gemacht und für die Knete-Animation zuständig ist.
00:11:43: Immer wieder im Jack Stauber.
00:11:45: Der macht so Kurzfilme auf YouTube waren ... Und dann waren wir so knete.
00:11:53: Und sie hat da sehr großes Interesse dran gehabt.
00:11:56: War so, ich möchte unbedingt mit Kneten machen.
00:11:58: Ich war noch kurz so, ja, passt das denn gut?
00:12:00: Was ist das Gute und Gut?
00:12:01: Und dann war er so, bitte!
00:12:03: Das wär so cool.
00:12:04: War ich so, das ist aber auch viel Arbeit.
00:12:06: Wieso?
00:12:06: Egal.
00:12:08: Und dann was knete!
00:12:09: Ich kenne mir das, weil ich jetzt auch so ein bisschen Game-Hintergrund habe.
00:12:12: Kann ich mir zumindest diese Ausgangssituation sehr gut vorstellen?
00:12:16: Findest du Janna?
00:12:18: Das ist so gut beschrieben... Kann man sich das vorstellen?
00:12:21: Ich glaube, das kann ich mir auch gut vorstellen.
00:12:23: Was ich mir noch nicht so vorstellen kann, weil ich selten Videospiele wie es dann weitergeht.
00:12:27: Es ist relativ intuitiv, dass ich weiß... ...ich klick irgendwo hin und dann passiert irgendwie was Neues.
00:12:32: So werde ich durchs Spiel navigiert und kann ans Ziel kommen quasi.
00:12:38: Also theoretisch, das Ziel in a way ist die ganze Zeit zugänglich.
00:12:44: Der Junge hat sich an seinem Zimmer quasi verbarrikatiert.
00:12:47: Wie heißt
00:12:47: der Junge?
00:12:48: Der ist Danny.
00:12:48: Und der Vater heißt Victor?
00:12:50: Dann
00:12:51: und Victor, okay.
00:12:52: Kann ich auch mal die Namen benutzen oder muss jetzt nicht immer der Vater, der Sohn sagen... Genau also er hat sich in seinem Zimmer barrikadiert und vor der Tür steht schon so das erste Knetwesen unserer Türwächter, der quasi ein bisschen repräsentativ für die Mauern steht, die die beiden zwischen ihnen da aufgebaut haben.
00:13:09: Und den kann man theoretisch jederzeit schon herausfordern und wenn man den Kampf schafft kriegt man auch direkt Zugang zum Gespräch mit Danny oder direkt das schlechte Ende, wenn man ihn verliert.
00:13:20: Das Spiel kann auch nach zehn Minuten vorbei sein.
00:13:24: Muss es da werden?
00:13:24: Muss
00:13:25: nicht!
00:13:25: Man kann sich die Zeit nehmen und sich ernsthaschen mit den Problemen der Weiden auseinandersetzen.
00:13:29: Dann geht das viel länger und ist die Wahrscheinlichkeit, dass man ein gutes Ende bekommt deutlich höher.
00:13:34: Man navigiert so durch die Wohnung und findet überall dann diese kleinen Wesen.
00:13:42: Es ist ein bisschen angeleitet von... einem Telefonat, was Victor am Anfang des Spiels mit seiner Partnerin Christina hat.
00:13:48: Das ist die Mutter in dem Familienkonstrukt, die aber gar nicht da ist und ihn so ein bisschen anleitet doch jetzt mal Zeit mit dem Sohn zu verbringen oder wenigstens wenn er das jetzt gerade nicht tut, zumindest die To-Do's zu erledigen, die schon die ganze Zeit auf sich am Kühlschrank nur so listen.
00:14:05: Und sie hat deutlich mehr Peilung wie man mit dem Kind umzugehen hat.
00:14:09: Und sie sieht dann auch so ein bisschen quasi das Tutorial für die Spielenden, weil sie ja dann deutlich bei Erpeilungen sagt, komm jetzt ist es da.
00:14:16: Weißt du doch wie das funktioniert?
00:14:18: Genau und dann lernt man ein bisschen darüber dieses Navigieren durch den Raum kennen.
00:14:22: Dann kann man sich irgendwelche Sachen anklicken.
00:14:24: Du bist in der Küche, klickst auf den Küchentisch, dann geht weg dort zum Küchendisch, guckst auf die Küchen-Tische Sachen, dann liegt eine Zeitung, klicks auf die Zeitung.
00:14:30: Dann setzt er sich hin und liest die Zeitungen oder du kriegst auf Radio und kannst irgendwelchen Hintergrundmusik anmachen.
00:14:36: Ich bin immer sehr fan von so immersiven Sachen dass Musik wird im Radio angemacht, was man auch in der Welt finden kann.
00:14:44: Sobald man so einen Wesen findet kommt alla Pokémon und man ist in einem fiktiven Raum aus Knete wo sich dann die Karten auftun und man Karten spielt.
00:14:56: Achso das ist dieses Duell?
00:14:58: Genau.
00:14:59: Und es ist immer repräsentativ für den inneren Prozess, der in Victor abgeht.
00:15:05: also er muss sich quasi überwinden sich auf diese Dinge Auf die Interessen und auf die Konflikte auf all diese Dinge einzulassen und damit irgendwie einen guten Umgang zu entwickeln.
00:15:14: und dieser innere Prozess dieses Ringen was er mit den Thematiken hat das stellen wir mit diesen Kartenspielen da.
00:15:21: entweder man schafft es Victor zu helfen damit klarzukommen, dass sein Sohn eben nicht dem heteronormativen Bild den mit dem er vielleicht aufgewachsen ist entspricht und dann nimmt er den Nagelack und stellt ihn zu seinen Sachen seine Sonne zurück oder bleibt halt in seinen alten Denkmustern und packt den weg und stellt den zu den Sachen seiner Lebenspartnerin.
00:15:44: Weil er sich das nicht vorstellen kann, dass ich auch einen Jungen mal die Nägelakchen möchte oder so.
00:15:49: Hat man denn als Spieler die Möglichkeit zu entscheiden, was mache ich mit dem Nagelack oder entscheidet sich das durch
00:15:57: ein Kartenspiel?
00:15:59: Also wenn ich gewinne dann passiert etwas was der Beziehung eher gut tut.
00:16:05: Nämlich in diesem Fall wahrscheinlich dass er anerkennt, dass der Nagelacks seinem Sohn gehört und dass es für ihn auch okay ist.
00:16:11: Und wenn man verliert, dann reagiert er halt... eher konservativ.
00:16:15: Genau, also es geht auch... Wir erzählen weniger an der Geschichte so ein Sandbox-Spiel hier ist deine Familie sei ein gutes Elternteil sondern wir erzählen schon eine konkrete Geschichte mit konkreten Figuren die ihre Probleme und Struggles miteinander haben und die irgendwie aufzuarbeiten haben Und wie als spielende Person versuchen quasi irgendwie Victor damit zu helfen ... in seiner Rolle als Vater zu wachsen.
00:16:41: Und das ist einfach auch kein Ding von.
00:16:43: vielleicht für eine außenstehende Person, die nicht darin festlegt ist... Das ist einfach eine ganz normale Entscheidung, ja so, hey ja, ich sorg gar keinen Dingen!
00:16:48: Aber um da irgendwie einzutauchen was das vielleicht auch für eine Überwindung dahinter steckt aber wie auch wertvoll es ist diesen Effort zu betreiben, dass versuchen wir halt quasi mit diesem Kartenspiel darzustellen.
00:16:58: und deswegen sage ich auch immer Gewinn und Verlieren Da auch immer von Regieassistenz und anderen Writers gesagt, dass wir da noch ein besseres Word für finden müssen.
00:17:10: Weil im Grunde sind die Kämpfer quasi also diese Encounter wo man auf diese Wesen trifft kein klassisches Ich hau oft das Wesen drauf bis das Wiesen keine Lebenspunkte mehr hat und umfällt sondern Wir haben uns quasi so ein eigenes System dafür ausgedacht wie es funktioniert.
00:17:25: Die Wesen haben quasi eine Bindungsleiste Also quasi die Verbundenheit zwischen Vater und Sohn Und die muss man mit den Karten auffüllen.
00:17:32: Wenn sie voll aufgeladen ist, dann gewinnt man das Spiel und gleichzeitig muss man so balancieren.
00:17:37: So eine andere Leiste sozusagen als Psychometer heißt es aktuell der Arbeitstitel quasi so die mentale Stabilität des Gegenübers dass man oft die Bedürfnisse immer etwas gegenüberstachtet.
00:17:48: Es gibt dann verschiedene Karten Autoritätskarten Logikarten Empathiekarten und je nachdem was das Gegenüber gerade für ein Bedürftnis hat in Form von welchen Umgang sich wünscht will das Kind gerade verstanden werden, weil das Kind grade einfach nur nähe und dass jemand für das Kind da ist.
00:18:03: Will das Kind vielleicht auch grad einfach irgendwie so Führungssinne von?
00:18:06: ich weiß gar nicht wie ich in der Situation umgehen soll.
00:18:08: Ich brauche irgendwie das so Guidance, dass man sagt hey, das solltest du jetzt vielleicht gerade so tun.
00:18:14: Gibt es quasi immer hat es gegenüber oder das Knetwesen einen Bedürfnis nach einem bestimmten Kartentyp?
00:18:20: Und wenn man die Karten spielt dann ist es immer besonders effektiv und wenn man andere spielt, dann eben nicht.
00:18:25: Da hast du
00:18:27: ja alles zusammen.
00:18:28: Sogar die Karten sind so
00:18:30: ausgefuckt.
00:18:31: Das finde ich total gut und schön, klasse!
00:18:36: Wie alt sind die beiden?
00:18:38: Victor ist Anfang Mitte vierzig so, wir haben so dreieinvierzig ungefähr gesagt.
00:18:42: Er war mal ein bisschen jünger aber dann sind wir irgendwie doch ein bisschen älter geworden weil wir da noch ganz tolle Darstellende dafür gefunden haben und dann habe ich das nochmal leicht angepasst weil ich den zu toll finde die beiden darstellen.
00:18:52: Und der Junge ist fünfzehne also sowohl Also mit einer Supertecke.
00:18:56: Im G-Live als auch als Spiel, der Figur.
00:18:59: Ah okay also das heißt es gibt auch zwei Schauspieler sozusagen?
00:19:04: Ja vielleicht kannst du noch mal erzählen wie...also du hast ja jetzt relativ gut die Geschichte des Spiels erzählt und wie das Spiel funktioniert.
00:19:11: aber wie geht denn die Produktion des Spieles?
00:19:12: Also was war am Anfang wahrscheinlich das Drehbuch und wie ging's dann weiter?
00:19:17: Am Anfang war glaube ich Chaos.
00:19:21: Am Anfang War Chaos!
00:19:23: Ja, im Grunde.
00:19:24: Also es war nicht viel da als ich im Februar das bei... Wir haben so eine Veranstaltung Pitchit.
00:19:30: Das ist immer wo man so Projekte am Fachbereich vorstellen kann und wenn man gerade mal Leute fürs Team oder so sucht.
00:19:34: Genau, eigentlich auch Leute aus anderen Fachbereichen kommen wahrscheinlich schon, ne?
00:19:38: Und
00:19:38: das ist offen für alle theoretisch.
00:19:39: Ich war nämlich da und ich kann das nur empfehlen.
00:19:41: Das total interessant!
00:19:43: Wie unterschiedlich und wie originell teilweise, also du bist ja das beste Beispiel dafür.
00:19:47: diese Projekte sind an denen ihr da arbeitet.
00:19:50: Also es ist ein ganz tolles Event, das kommt klassisch aus dem Film aber und es sind auch viele Filmprojekte da einfach drin liegt aber am meisten daran dass das Filmschaffen so ein Ding ist.
00:19:59: man braucht alle Hilfe die man irgendwie kriegen kann weil das nicht alleine funktioniert.
00:20:03: aber es sind dann auch ganz verschiedene Sachen dabei die dann auch komplett raus ausbrechen und also ein wilder Mixanprägen.
00:20:10: uns lohnt sich da mal hinzugehen.
00:20:13: Genau, die erste Idee damals vorgestellt war so.
00:20:15: Ey Leute!
00:20:16: Habt ihr Bock mitzumachen?
00:20:17: Ich hab noch nicht viel außer diese Idee, aber ich...
00:20:19: Hattest du deine Kneterin schon dabei?
00:20:21: Nee.
00:20:22: Das hat sich auch deine Wand verwendet?
00:20:23: Nein,
00:20:24: also da habe ich so ein paar Mutbilder gehabt, die so ein bisschen den Stil und an Spielen wo ich mich orientiert habe.
00:20:32: Fantasmagoria II zum Beispiel.
00:20:35: Gibt's was, Team?
00:20:36: Ja, ich glaub tatsächlich nicht.
00:20:37: Also ich hab das mir über so eine... Gibt's das?
00:20:39: Okay vielleicht ist es mittlerweile wieder available.
00:20:41: Ich habe es mir per Emulator damals irgendwie auf meinen Laptop zugänglich gemacht und da hatte ich nur so Mut mit so Zeichentrickfiguren die ich irgendwie darauf gesetzt habe um ein bisschen dieses Gefühl von diesem Mixed Media zu suggerieren ja und dann kamen erst Leute dazu die dann gesagt haben yo voll Bock und hat sich daran nach so dieses Team geforbt.
00:21:05: Und was waren dann die nächsten Schritte?
00:21:06: Also wie bist du seit
00:21:09: ihr?
00:21:09: Ich bin ja schon ein bisschen Experienced, was zumindest Filmproduktion angeht.
00:21:14: Ein Gewerk beim Film, das ich zwar überhaupt nicht gerne mache aber wenn man nicht so viele Leute dafür hat und dann gerne Regie führt und will dass die eigenen Ideen auch inwiegend gesetzt werden, dann muss man immer da voraus der Reihe stehen sich um den ganzen Orgerkram zu kümmern.
00:21:27: also habe ich direkt angefangen den Plan zu erstellen, einen kompletten Zeitplan für diese Produktionszeitraum.
00:21:33: Also ich habe mich dann die Betscher betreuen gesetzt und mich mit der Zierne hingekwatscht, Community erstellt, Team-Meetingsveranlasst irgendwie... Und dann so Arbeitsgruppen aufgemacht.
00:21:46: Wir haben so ein Writersroom wo wir dann gemeinsam das Drehbuch entwickelt haben irgendwelche Game-Design-Team, wo wir zusammen Spielmechaniken pro Jahr bei uns ausrearbeitet haben.
00:21:55: Kamera, Licht, Szenografie – alles irgendwie organisiert.
00:22:00: und dann haben wir uns irgendwann gesagt Jo!
00:22:04: Wir brauchen auch noch die FH-Förderung halt das irgendwie mitnehmen zu können.
00:22:08: Da müssen wir uns auch irgendwo unseren Drehtermin setzen.
00:22:12: Und dann haben ja gesagt Jo, schaffen wir das Ende August?
00:22:17: Dann ist es kurz... Ein kalter Schauer, den Rücken runtergelaufen.
00:22:21: Das ist noch gar nicht
00:22:22: so bald ne?
00:22:22: Ja das
00:22:23: ist jetzt in einem Monat.
00:22:26: Aber dann haben wir losgelegt und wir drehen jetzt Ende August Anfang September.
00:22:31: Das klappt also?
00:22:32: Zeitplan!
00:22:34: Ich muss... Wir müssen die Wohnung noch ein bisschen nach Vordermann bringen wo wir drehnen.
00:22:40: ich muss jetzt mit unsere Syndografen zusammen am Freitag Mineralwolle wegbringen, weil wir die Wohnung renoviert haben dafür.
00:22:48: Das war ein langer Prozess und es ist auch immer noch ein Prozess.
00:22:51: Also gerade bei so was kann man sich wahnsinnig in den Details verlieren?
00:22:53: Ja
00:22:53: ja ganz schlimm!
00:22:55: Ich muss auch immer wieder das ganz gut... Die eine Hälfte meiner Bachelorbetreuung.
00:22:59: Daniel Hessler der aus dem Serious Games Studiengang kommt hat also einen... ich glaube einen Wort habe ich in den Meetings mit ihm am meisten gehört und das war Feature Creep.
00:23:09: Was heißt das?
00:23:11: zu viel an Kleinigkeiten sich quasi überlegt und so das Wesentliche dann am Ende vernachlässigt oder also die Dinge, die man erst mal nach hinten anschieben muss.
00:23:20: Weil am Ende kann man nur noch gucken ob ihr das mit rein kriegt.
00:23:23: Ja, und vielleicht dann auch alle fünf Minuten kam ich dann immer beim Team mit irgendwelchen Ideen um die Ecke.
00:23:28: Die wollen wir nicht noch ein mehrere Radiosender aufnehmen?
00:23:31: Wir könnten auch noch für jedes, jede Musik, die der Jung gehört, noch was als Band irgendwie aufnehmen und den Probenkeller gehen.
00:23:38: Sehr gut
00:23:38: zu sehen!
00:23:38: Und für viele Bands Namen und Nordschrocken.
00:23:40: Alles da und dann war Matti auch wieder so.
00:23:42: Ich finde das ist ganz schön viel.
00:23:44: Wann willst du das denn alles machen?
00:23:45: Dann sagst du ja, dann machen wir das so und dann... Ich baue uns Zeit dafür.
00:23:52: Mal gucken,
00:23:53: wie viel alles da reinkommt.
00:23:55: Und da hat Prof.
00:23:57: Daniel Hesler, das ist einer der Profs, der diesen Studiengang leitet.
00:24:03: Serious Games is a digital knowledge!
00:24:07: Der hat dich dann immer versucht ein bisschen wieder auf die Oberfläche zu ziehen?
00:24:11: Ja ich
00:24:11: würde sagen er hat mich gleichzeitig beflügelt mit seinem Input aber auch gleichzeitig mich gebremst... dass das auch möglich wird.
00:24:19: Klingt ja sehr hilfreich!
00:24:20: Ja, war sehr hilfreich.
00:24:22: Sehr guter Input.
00:24:23: Bin ich auch sehr happy darüber... Also meine andere Dozentin die das mit betreut ist Astrid Bursch.
00:24:28: Die kommt aus dem Filmstudiengang und es sind eine ganz tolle Kombination.
00:24:32: Ich finde die beiden haben auch eine tolle Dynamik.
00:24:34: Ich weiß nicht ob sie das wissen aber ich find's sie sehr unterhaltsam wenn sie miteinander reden.
00:24:37: Sie hat letztens eine lange Debatte über die Unterschiede zwischen Urlaub-und Ferien Und dann kamen sie beide noch angedackelt um uns das kurz zu erklären und ich war so ein süßer Moment für mich.
00:24:46: Da hab ich zwei tolle Dutzierende als für meinen Wettstahl gefunden.
00:24:51: Die verstehen sich auch super unteinander!
00:24:53: Das ist schön, ja.
00:24:54: Klingt holzsam.
00:24:55: Ja, war sehr süß.
00:24:58: Wie sind wir jetzt draufgekommen?
00:25:00: Über die Wohnung.
00:25:01: Über die Wohnung, genau.
00:25:02: Teil dieses ganzen Prozesses.
00:25:04: Also Zeitplan steht was den Dreh angeht.
00:25:07: Danach müsst ihr das, was ihr gedreht habt irgendwie
00:25:10: weiterverarbeiten.
00:25:11: Verwürsten...
00:25:11: Ja also danach geht noch Programmierung und Animationen, und Illustrationen.
00:25:17: Und Sounddesign, Bildschnitt...
00:25:19: Was würdest du sagen?
00:25:21: Bei wie viel Prozent seid ihr jetzt?
00:25:22: Von der Produktion ins Gesamt?
00:25:24: Boah!
00:25:26: Seid ihr schon bei fünfzig?
00:25:29: Ich würde sagen auf der Hälfte des Drehs sind wir vielleicht bei fünfzich Prozent angekommen.
00:25:34: Also viele Dinge sind auch sehr theoretisch.
00:25:36: also ich glaube es sind eher so bei dreißigvierzig Prozent weil's glaub ich erst nach dem Dreh sehr greifbar wird
00:25:43: Und da wird wahrscheinlich noch das eine oder andere aufkommen, was man vorher nicht bedacht hat für euch.
00:25:47: Dann halt entscheiden und so kommt ihr dann auch nochmal weiter?
00:25:49: Ja
00:25:49: also das ist für mich auch nochmal etwas ganz spannendes Film ein bisschen anders zu machen weil normalerweise bin ich so ein ganz großer Fan von Improvisieren und Dinge am Set anders zu Machen.
00:25:59: Das geht natürlich nur in einem gewissen Rahmen Weil wir Bilder abdecken müssen mehr so.
00:26:03: Wir haben natürlich auch vieles hin wo Raum für Schauspielern zu da sind Wo ich sehr happy bin und die wofür ich dich auch sehr ins Drehbuch noch für dich gekämpft habe Genau.
00:26:11: Aber es gibt auch viele Einstellungen, die wir mitnehmen müssen, damit man alles im Raum erkunden kann.
00:26:16: Dann brauchst du noch mal so eine Point-of-View-Aufnahme von diesem Küchentisch oder von dem Sideboard auf dem, was das Telefon steht.
00:26:24: Damit man auch auf das Telefone klicken kann und dann das Telefund nahtlos geht.
00:26:27: Solche Sachen!
00:26:31: Und gibt's schon einen groben Zeitplan?
00:26:34: Wann das Spiel auf den Markt kommen soll?
00:26:37: Nächstes Jahr Juli August.
00:26:39: also ich lief ... Ich muss kurz rechnen, ich habe immer wirklich Brustprobleme mit den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, August.
00:26:46: Juli kommt vor August.
00:26:48: Genau, Juli ist alle die Exes angesetzt und August dann die Offizielle veröffentlicht wird im Jahr.
00:26:54: Im Jahr soll es fertig sein!
00:26:56: Ich würde gern wissen... Also das ist ein riesengomplexes Ding wo ganz viel Arbeit drinsteckt, ganz viele Ideen, ganz vielen Entscheidungen, ganz viel Herzblut.
00:27:09: Ganz offensichtlich auch, denn ohne das wird es ja alles nicht auf dich nehmen.
00:27:15: Deswegen weiß ich nicht ob du die Frage überhaupt beantworten kannst.
00:27:17: Sind voll aber ich frag mal... Was macht das für dich denn so interessant?
00:27:24: Gibt's eine Sache, die da hervorsticht oder ist das ganze Ding?
00:27:29: Boah!
00:27:29: Das soll in ein Wort zu fassen, ist glaube ich schwierig.
00:27:31: Nee, in einem Wort braucht
00:27:32: sie nicht.
00:27:32: Aber
00:27:32: ne mehrere.
00:27:33: Ich finde mir einfach mal so viele, wie ich brauche.
00:27:35: Mal gucken wobei ich am Ende dabei rauskomme.
00:27:38: Also ich glaube für mich ist es ein bisschen.
00:27:40: auf der einen Seite natürlich eine Thematik die mich irgendwie persönlich berührt und die mir total wichtig ist.
00:27:46: Und bei mir sind Bedürfnisse des kleinen Geschichtenerzählers ausgelöst.
00:27:51: diese Bedürfen ist genau sowas zu erzählen.
00:27:54: Auf der anderen Seite war das auch für mich großer Teil meines Findungsprozesses würde ich sagen
00:28:00: Was hast du gefunden?
00:28:01: Es ging jetzt so sehr philosophisch und das ist sehr künstlerisch hochgestochen.
00:28:07: Meine künstlersche Handschrift vielleicht?
00:28:10: Echt?!
00:28:11: Also ich glaube, ich komme ja...
00:28:13: Ist ja eine der schwersten Sachen überhaupt!
00:28:14: Ja also ob es dir jetzt wirklich viel nachgefunden hat, weiß ich noch nicht aber ich will sagen dass es ein großer Schritt auf dem Weg dahin gewesen
00:28:20: ist.
00:28:21: Und deswegen ist auch glaube ich dieses, einfach warum ich da so neunzig Prozent meiner Time gerade irgendwie rein packe weil mir soviel Freude bereitet weil es sich einfach so ein bisschen anfühlt, wie endlich sowas gefunden zu haben.
00:28:34: Wo ich weiß, dass gerade so einen Kurs auf den ich Bock habe weiterzusteuern, weiterzufahren.
00:28:40: Ist das jetzt genau das Richtige?
00:28:42: Genau!
00:28:43: Es fühlt sich einfach total perfekt an.
00:28:46: Ich komme ja eigentlich aus dem Filmbereich und bin aber über meine wunderbare Mutter.
00:28:52: Zu diesem, in diese Spielecke so ein bisschen reingerutscht.
00:28:54: Weil die ist Pädagogische Leitung im Kindermuseum im Westfalenpark hier in Dortmund und im Mondo Mio.
00:28:59: Wow!
00:28:59: Das kenne
00:29:00: ich mit meinen Kindern auch.
00:29:03: Das ist ein heißer Spot oder?
00:29:05: Ja das
00:29:05: wird doch jetzt neu gemacht glaube
00:29:07: ich.
00:29:10: Genau und da bin ich so ein bißchen über Ecken rein gerutscht weil sie wollten damals vor, es ist mich schon zwei Jahre her oder anderthalb irgendwie sowas haben die quasi für ihre Sonderausstellung, die man zum gesonderten Bereich im Museum haben wollten diese eine spielerische Applikation von ihren Inhalten irgendwie integrieren.
00:29:29: Und meine Mutter hat mal meinen Namen so mal reingetroppt als ein Mensch der sehr viel Zeit damit mit Spielen aller Art sowohl Brett-als auch Rollenspiel, Videospilot aber alles verbringt.
00:29:42: und irgendwie ist so dann eins dem anderen gekommen und dann... Oh mein Magenknut ich muss gleich was essen!
00:29:48: Und
00:29:49: irgendwie ist so dann eins zum anderen gekommen.
00:29:51: und ja, da habe ich einen kleinen Job angenommen.
00:29:57: Ich habe für das Museum angefangen für die Sonderausstellung Spiele zu entwickeln.
00:30:02: Es ist jetzt bald das dritte Jahr, wo ich das jetzt mache.
00:30:05: Also ich habe zwei Spiele schon für zwei Sonderausstellungen gebracht.
00:30:08: Einmal auch so ein Kartenspielding über kleine Mikroorganismen im Meer... versuchen, die Verschmutzung ausgelöst von einer Yacht zu vernichten.
00:30:20: Und das andere ist so ein... So auf der Größe.
00:30:23: kennt ihr Riesenschach?
00:30:25: Riesenschach!
00:30:26: Diese Schachbretter, die manchmal in irgendwelchen Städten stehen, die so richtig groß sind und riesigen Figuren spielen kann.
00:30:31: In dieser Größenordnung haben wir einen Ackerfeld quasi konzipiert basierend auf einem pädagogischen Modell der Weltaka.
00:30:38: man hat so seinen eigenen... Ihr klärt jetzt nicht zu detailliert außer... Soll ich das detaillierter klären?
00:30:44: Nein, nicht so mitteln.
00:30:45: Mitteltetagiert.
00:30:46: Ein bisschen detailler.
00:30:47: Es ist
00:30:47: ein logisches Modell.
00:30:48: wenn man quasi alle Ackerflächen der Welt zusammennehmen würde und gerecht aufteilen würde pro Person wie viel Raum eigentlich um sich selbst zu versorgen hätte jeder Mensch.
00:30:57: Und es geht so allemal auf.
00:30:59: Surprise, surprise!
00:31:00: Wie in unserer toll ungerechten Welt.
00:31:02: Das habe ich als Spiel quasi konzipiert dass man so einen selbstversorgenden Acker gestalten muss.
00:31:08: Ich hab richtig in diesem Prozess bin ich erst mal total Identitätskrise geraten weil ich so war, oh mein Gott!
00:31:13: Ich will doch Regisseur werden.
00:31:16: Und jetzt mach' ich nebenbei
00:31:17: Spiele.".
00:31:18: Hat's das Gefühl, was
00:31:19: lenkst du sehr ab?
00:31:20: Ja, ich hatte voll das Gefühl... Was gefällt dir
00:31:21: zu viel Zeit?
00:31:22: Als auch einfach so ein Ding in der... Das Regie-Game ist auch glaube ich eins wo man wirklich sehr viel committen muss für wenn man das später gerade im Auto hoch in den Filmbereich.
00:31:35: also wenn man am Ende die Filme machen will, die man sich selber ausdenkt dann muss man wirklich hinterher sein.
00:31:40: Ein easy Job, wo man einfach den Abschluss hat und sagt Jo hier.
00:31:44: Ich hätte jetzt gerne mein Geld und würde damit gerne meine Filme machen.
00:31:49: Das ist immer ein Kampf!
00:31:51: Und dann diesen Gedankengang zu haben überhaupt kann ich jetzt irgendeine Ablenkung für eine andere künstrische Kompetenz überhaupt in meinen Kosmos reinlassen weil ich so doll da irgendwie verkapstelt war dass ich da irgendwie bleiben muss.
00:32:02: und irgendwie dieser Prozess über das Museum und auch über die neuen Studiengangs Heroes Games, wo ich mit ganz tollen Kommilitoren ins Gespräch kam haben wir dann so voll den Horizont da geöffnet, zu sagen, ey yo das macht mir ja Spaß.
00:32:15: Scheiß doch drauf!
00:32:16: Warum soll ich das nicht einfach machen?
00:32:19: Und das hat man auch ein bisschen bei mir die Hemmschwelle gelöst mit meinem Bachelorprojekt in einem klassischen Filmkontext zu denken und mir dann auch der Öffnete eine Mischform wie dass jetzt ist es jetzt zu wählen wo ich quasi beide Welten und meine Faszinationen für beide Medien einfach so vereinen kann und das fühlt sich einfach richtig an wenn ich so okay Ich kann ja auch einfach beides haben.
00:32:40: Ja und vielleicht dadurch, dass es auch beides als Studium an der FH gibt ist das vielleicht ein bisschen leichter für dich?
00:32:46: Beides zu vereinen wahrscheinlich oder?
00:32:48: Das war so problemlos.
00:32:49: also ich habe nie... ...ich hatte nicht einmal das Gefühl, dass jetzt so was mir im Weg steht das genauso zu machen.
00:33:01: Es gab kein Moment wo jemand gesagt hat du studierst filmen, du kannst ein Film machen oder es gab keinen Moment wo irgendwie Denn die hier Daniel oder so, und wer was im Studios Games angesagt hat, nee.
00:33:12: Das ist für uns vorbehalten für die Studierenden des Studiengangs.
00:33:16: So es war die ganze Zeit ein total familiäres herzliches Miteinander.
00:33:20: einfach zu sagen Jo du hast dir ja die Möglichkeit dich in jeglicher Richtung zu entwickeln Und wir haben die Ressourcen.
00:33:27: Wir machen eh hundert Millionen interdisziplinäre Projekte.
00:33:32: Let that be one of them.
00:33:34: Klingt ein bisschen so, als würden die Professoren mit denen du so tun hast ProfessorInnen in deinem Spiel ganz gut abschneiden.
00:33:42: Ja also
00:33:43: sie behandeln dich wie jemanden den Sie... Also sie nehmen deine Entwicklung ernst und versuchen nicht zu unterstützen?
00:33:50: Ja
00:33:50: das auf jeden Fall.
00:33:52: Manchmal sind die auch, bei dem die sich auch komisch daneben aber das ist..
00:33:56: Die Profs!
00:33:57: Wenn man dann an meiner Fachbereichssitzung sitzt oder so Das ist auch manchmal ein bisschen was anderes, aber ich find's sehr schön.
00:34:03: Man bewegt sich sehr auf Augenhöhe und man merkt dann hin und wieder, dass auch paar von den, vielleicht nur mal auch kleine Heinis sind hier und da... Aber
00:34:12: sich ihrer Macken nicht allzu sehr schämen?
00:34:15: Ja,
00:34:15: aber sich immer die ausbewusst sind und sie ausleben!
00:34:20: Ich kann vor allem für unseren Fachbereichs sprechen.
00:34:23: Es ist halt total das Miteinander Fachbereich
00:34:26: oder Studiengang?
00:34:28: Ich
00:34:29: würde nicht nur das auf den Studiengang filmen und Zaun jetzt unbedingt beziehen.
00:34:32: Also klar gibt es auch mal wieder Reibungen, dass man sich immer nicht versteht oder so.
00:34:36: Und doch da zielen wir das genauso wie Studierende.
00:34:39: Ja dann kommt's drauf an, wie man damit umgeht.
00:34:40: Genau!
00:34:41: Da finde ich zumindest in den meisten Fällen die ich bis Ende bekommen habe oder der generelle Klima am Fachbereich ist total toll.
00:34:48: Es ist total schönes.
00:34:49: Man begegnet sich im Innenhof... Gestern habe ich Getränke für unsere Filmschau hochgebracht.
00:34:58: Und dann habe ich einen Neuzenten getroffen und wir haben so Laserpistolen, Geräusche auf dem Flur gemacht.
00:35:03: Das war toll!
00:35:04: Dann haben wir uns fünf Minuten später an einem ganz anderen Ecke des Gebäudes wiedergetroffen... ...und dann haben wir so getan als wären wir geklohnte Version von uns.
00:35:13: Also es ist totaler Schwachsinn.
00:35:15: aber was wollte ich damit sagen?
00:35:16: Ich kann
00:35:16: mir das gar nicht vorstellen.
00:35:17: machen wir Laserpointer-Geräusche?
00:35:18: Okay, so.
00:35:20: Jetzt gehst du zum Bild?
00:35:23: Und es ist einfach so... Gleichzeitig habe ich nicht das Gefühl, dass ich deswegen irgendwie weniger respektiere oder ernst deme, weil ich schätze die alle für ihre Kompetenzen und man begegnet sich voll mit Respekt.
00:35:35: Aber gleichzeitig ist auch einfach Raum für... Man begegnete sich im Flur und man kann quatsch machen.
00:35:42: Weil ich finde, das ist gerade bei einem künstlerischen Anspruch muss man auch die Freiheiten ausleben dass dann niemand so groß um die Ecke kommt und sagt zu nein, das ist mir nicht ernst genug.
00:35:54: Also bestimmt wäre ich aber zumindest habe ich nicht so viel mit dem Besatz zu tun gehabt.
00:36:00: Ist total toll!
00:36:03: In meinem Studium hab' ich gelernt, dass Francis Picabia ein Maler Franzose Anfang zweites Jahrhundert.
00:36:11: ihm wird nachgesagt den schönen Satz gesagt zu haben der Kopf ist runter damit die Gedanken die Richtung wechseln können Und
00:36:17: es klingt sehr schlau.
00:36:18: Das klingt irgendwie auch ein bisschen schlau, danke.
00:36:20: Wie hast du mich nämlich auch?
00:36:22: Auch wenn es nicht von mir ist... Aber an sowas denke ich dann immer.
00:36:25: also man muss Es muss Spielraum geben für alles mögliche auch für so was wie Quatsch auf dem Flur damit Was passiert im Kopf?
00:36:34: Damit man dann wieder irgendwie... Damit man nicht mal auf den gleichen Wegen bleibt.
00:36:39: Ja und das scheint bei euch zu funktionieren.
00:36:42: Das funktioniert echt gut und die Studierendenschaft ist auch einfach.
00:36:45: Ich finde es ist ein ganz tolles Einfach so ein belebter Ort, also im Sommer mehr als im Winter.
00:36:50: Aber ich glaube das ist wahrscheinlich überall so weil wir einfach einen sehr tollen Innenhof haben und der sehr ausgekostet wird wenn es nicht regnet oder kalt ist.
00:36:58: aber einfach da hinzukommen und es gibt immer die Möglichkeit auch über den Haupteingang oder den... Wir haben noch so eine vierundzwanzig Stunden Eingange reinzugehen.
00:37:08: aber ich glaube es kann an einer Hand abzählen an wieviel Tagen ich durch diese Türen gegangen bin so ungefähr in den Fachbereich rein Und wie oft ich dann doch durchs Tor quasi in den Innenhof erst gewählt habe, einfach nur weil ich dort so die ganzen Studierenden sehe und das ganze Leben vom Fachbereich der Stadt findet.
00:37:28: Und ich dann nie eigentlich nur hingehe um vielleicht manchmal sinnvoller nur wegen meiner Arbeit da hinzugehen würde ich sie vielleicht auch ein bisschen weniger prokrastillieren.
00:37:36: aber einfach wenn es eine Begegnungsstätte ist.
00:37:39: also dieser Ort war total tolles
00:37:42: Und das gehört ja irgendwie auch zum Studium dazu.
00:37:44: Also kann sich ja nicht immer nur mit Infos voll saugen, sondern der Austausch ist ja auch wichtig und...
00:37:52: Ja es ist zumindest wunderbar wenn das so sein könnte.
00:37:54: Genau!
00:37:55: Das klingt auch ein bisschen so als wäre auch unter euch Studierenden da die Grenz oder die Kontakte fließend was man jetzt studiert.
00:38:02: also du hast dann auch mit Studierende aus anderen Studiengängen und aus anderen Semestern wahrscheinlich etwas zu tun?
00:38:08: Ja voll.
00:38:11: Es gab mehr mal so ein, wenn wir in die Historie des Fachbereichs Design daheim tauchen.
00:38:16: Also den Entwurf oder einen Moment, dass quasi diese Studiengänge vereint wurden und man so ein großes Kunstdesign daraus gemacht hat und man konnte sich so spezialisieren.
00:38:25: Ich finde es schon toll, dass es so glaube ich konkrete Studiengange gibt und man die explizit studieren kann.
00:38:32: Darüber hatte ein Dozent jetzt seine Abschiedsvorlesung vor einer Woche hatte.
00:38:36: Das ist ganz toll in seiner Rede gesagt weil ich finde so gerade wenn man so eine Studie beginnt So ist die erste Linie so ein bisschen Orientierung und ich finde, das funktioniert super gut.
00:38:45: Sich irgendwie so einen Weg zu finden aber gleichzeitig aufbauend auf diese Orientierung macht dann der Fachbereich so hier... Du kannst auch noch ganz viel anderes machen, wenn du dich in diese Richtung spezialisieren willst oder so.
00:38:57: Und das finde ich eine ganz gute Herangehensweise, dass man erst mal aufgefangen wird und ein bisschen klare Struktur bekommt.
00:39:02: Und dann auch mein wegen einfach mal die ganzen Grundlagen erstmal im Film und so, dann macht man da halt seine Kamera... Hält man erst einmal die Hand?
00:39:08: Und dann nimmt auch jeder mal die Kamera an die Hand!
00:39:10: Auch ich als Person, die wirklich sehr wenig Ahnung von Kameraführung hat.
00:39:14: Ähm...
00:39:16: Und dann hast du aber irgendwann plötzlich bis zu einem Punkt, dass du sagst, jo, wie das macht mir am meisten Spaß.
00:39:20: oder vielleicht will ich das mal ausprobieren Mein bester Freund.
00:39:24: So studiert auch Film und Sound, der baut gerade eine Skulptur.
00:39:29: Das ist so sein größtes Semesterprojekt quasi.
00:39:32: also hat gar nichts mehr gefühlt mit seinem Studiengang zu tun.
00:39:35: aber das ist so.
00:39:36: die Möglichkeit gibt es halt und das ist total cool!
00:39:40: Und andersrum.
00:39:41: wenn man aber wirklich in dem Filmbereich total aufgeht dann darf man aber auch da bleiben und kriegt auch Daten Expertise ne?
00:39:47: Also so geht's auch
00:39:49: absolut
00:39:49: ja.
00:39:50: Also als Mitarbeitende der LFH nehme ich das auch so wahr, dass da eine ganz besondere Stimmung bei euch im Fachbereich ist.
00:39:58: Ja absolut!
00:39:58: Das
00:39:58: ist wahrscheinlich auch am guten Kaffee um ein bisschen Eigenwärmung für unser Studienkaffee zu machen?
00:40:04: Ist ja so gut!
00:40:05: Wir haben eine ganz tolle Siebträgermaschine und Menschen die ganz viel Ahnung haben wie man es macht.
00:40:12: Das hat doch auch einen schönen Namen euer... Das Rosis.
00:40:18: Rosis?
00:40:19: Doch, das rosis mit Essa am Ende.
00:40:20: Ich muss kurz überlegen.
00:40:21: Okay.
00:40:21: Das war jeden Tag aber...
00:40:23: Hast du es auf jeden Fall viel wert wenn man einen Ort hat wo man guten Kaffee bekommen ist?
00:40:26: Ja sehr
00:40:26: wichtig.
00:40:27: Helfig auch!
00:40:29: Was würdest du Leuten empfehlen die überlegen bei euch also am Mob und Designstudium anzufangen?
00:40:39: oder gibt's ein Tipp?
00:40:41: Wenn sie angenommen wurden oder für die Bewerbung?
00:40:43: Beides.
00:40:47: Ich glaube generell, wenn man im Studium ist und darauf Bock hat oder so, dann denke ich mir immer ein bisschen lasst euch einfach mal drauf ein.
00:40:55: Und auch probiert einfach Dinge aus und geht in den Austausch mit anderen Leuten, weil ich hätte diesen Weg nie gefunden, hätte ich nicht einfach mich so verdetzt und andere Leute auch gefunden.
00:41:03: Dann wäre ich wahrscheinlich immer noch in meinem sehr eingeschränkten... ...ich muss unbedingt Regisseur werden.
00:41:09: Genauso wie ich das vorgenommen hatte.
00:41:11: also da würde ich sagen seid einfach so'n bisschen offen und probiert euch da aus, macht einfach alles mal ein bisschen reinschnuppern auch wenn es vielleicht gar nicht so auf einen klaren Plan hat.
00:41:21: Ich finde das ist immer horizontal weiter und beflügelt und fördert doch das eigene Kunstschaffen, weil man einfach mal was ganz anderes ausprobiert.
00:41:30: Am Ende hat's trotzdem meisten Mehrwert und erweitert dem Horizont und gibt eine neue Denkanstöße wie man eigentlich eigene Schaffen irgendwie weiterführen kann.
00:41:41: Und für Bewerbende, würde ich sagen.
00:41:43: Ich habe das Gefühl – jetzt weiß ich nicht, ob man das so fürbare Münze ist – dass es der Lifehack an der FH-Bewerbung nehmen soll.
00:41:52: Aber ich erinnere mich sehr gut in meinem Bewerbbungsgespräch damals, wo ich wirklich sehr tiefkundige Fragen gefragt wurde und dachte, oh mein Gott!
00:42:00: Wollt ihr, dass ich weg gehe?
00:42:02: Was sind's zum Beispiel?
00:42:04: Was ist deine künstlerische Handschrift?
00:42:05: Welche Geschichte kannst du nur erzählen?
00:42:08: In der
00:42:09: Bewerbung.
00:42:12: Aber ich habe zum Glück an dem Tag ordentlich Mut gehabt, wo auch immer ich den in dem Moment hergekramt habe und hab dann glaube ich ganz gut passend geantwortet.
00:42:22: Da habe ich gesagt das ist eine komische Frage deswegen will ich das doch studieren
00:42:28: Um es rauszukriegen?
00:42:29: Genau,
00:42:29: um das herauszufinden.
00:42:30: Weil wenn ich das schon alles wüsste dann könnte ich mir das Studium ja schenken und ich glaube das kam ganz gut an weil dann haben sie gemerkt dass ich halt wirklich Bock habe und ich glaub das auch das Erste was und das Wichtigste ist also sowohl Teil dieser künstlerischen Eignungen die die halt feststellen wollen Wenn man sich für so ein Studiengärm bewährt das einfach dass man wirklich so eine Passion hat und Bock hat das zu machen weil ich glaube es braucht's auch.
00:42:50: Also ich würde den Leuten vom Studiengärtnern abraten wenn ihr Ja irgendwie brauche ich gerade was zum Übergang, weil dafür ist es den Effort dann nicht wert.
00:43:02: Aber wenn man einfach Bock aufs kreative Schaffen hat... ...dann go for it!
00:43:08: Macht Spaß.
00:43:10: Voll viel.
00:43:11: Du wolltest Regisseur werden?
00:43:13: Was sind deine top drei Lieblingsfilme?
00:43:15: Oh das natürlich.
00:43:16: Ich kann auf jeden Fall meinen Lieblungsfilm nennen.
00:43:19: Weil er hat nichts mit Qualität zu tun sondern ist ein rein emotionales Ding und zwar der Schatzplanet.
00:43:26: Ist ein Disney-Film aus So, boah, Jahreszeit weiß ich gar nicht so genau.
00:43:30: Es war eine Ära ... Ich glaub, da sind ein paar Filme rausgekommen, auch der Atlantis-Film, wo so ein bisschen Dredee und Zeichentricks aufeinander getroffen haben.
00:43:39: Und da so ne Mischform raus entstanden ist, was ich total toll finde.
00:43:42: Ich hab's mit meinen Misch-Formen.
00:43:45: Und der Schatzplanet war der Film, den hat mein Vater mir damals Kind gezeigt?
00:43:49: Da ist mein Vater wieder im Film.
00:43:51: Wir haben dem so oft geguckt, dass ich diesen Film geliebt habe.
00:43:55: Okay, wollen wir den Schatzplaneten gucken?
00:43:57: Wollen
00:43:58: wir das Schatz planeten und gucken hier?
00:43:59: Ja, aber können auch
00:44:00: noch mal den Schatzplaneten kochen.
00:44:02: War das damals auf VHS oder schon CD?
00:44:04: Ja ja, schon auf CD oder DVD.
00:44:07: Ich hab den auf jeden Fall inhaliert sehr oft geguckt.
00:44:12: Und die klare Empfehlung also... Das
00:44:14: ist eine absolute Empfehnung!
00:44:15: Also es ist ne ganz tolle Welt ein Sci-Fi mal ein bisschen anders gedacht.
00:44:19: Mehr will ich gar nicht vorwegnehmen.
00:44:22: Zweitens könnte ich noch nennen, wer stimmt der Herr Der Ringe?
00:44:25: Einfach nur aus dem edlichen Grund.
00:44:26: Ich durfte zwar als Kind immer nicht viel vom Herr der Ringe gucken aber die ersten zehn Minuten im Auenland und die ersten Zehn Minuten im Ausland habe ich wirklich zweihundert Mal gesehen.
00:44:36: War das also die Peter Jackson Geschichte?
00:44:38: Ja ja genau!
00:44:39: Also ich durfte nur diese Zeit im Auhenland gucken weil der Rest war noch zu gruselig für kleine Quinn.
00:44:44: Aber mein Vater hat immer den Traum gehabt irgendwann nach Neuseeland abzuhauen und dann da in diesen so ein Hobbit Hole zu wohnen.
00:44:51: Das sieht sehr gemütlich aus.
00:44:53: Ist da das Feuerwerk noch drin?
00:44:56: Ja, das ist noch
00:44:59: drin.
00:45:00: Und diese schöne Rede,
00:45:02: die
00:45:02: er seine Leute besucht
00:45:03: hat und wenn der dann so verschwindet... Das ist alles noch mit drin!
00:45:07: Aber sobald sie das den Ort verlassen und die Naseguls kommen, muss es schnell ausgebracht werden.
00:45:15: Irgendwann durfte ich dann mehr gucken.
00:45:17: Also du hast ihn auch schon mal ganz geguckt?
00:45:19: Ich habe mich sehr
00:45:20: oft geguckt!
00:45:21: Es gibt ein jährliches Re-Watch, also... ...ich bin ein großer Fan.
00:45:24: Cool.
00:45:26: Herzlichen Dank für das Gespräch.
00:45:27: Das war sehr schön
00:45:28: mit dir.
00:45:28: Ja, sehr gerne.
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